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Fürbitten – "1. Sonntag nach Trinitatis" (2008)

Höre,
Ewiger,
himmlischer Vater
und nimm dir zu Herzen
das Klagen der vielen Menschen,
denen das Erdbeben in China
das Leben genommen hat.
Hilf du
wo jede Hoffnung schwindet.
Höre
und nimm dir zu Herzen
den stummen Schrei der vielen Menschen,
die in Burma Hunger und Durst leiden.
Gib den Machthabern ein Einsehen,
dass sie Hilfe zu lassen.
Höre
und nimm dir zu Herzen
das Jammern all derer,
die krank und des Lebens müde sind.
Schenke ihnen neue Hoffnung,
die sie aufrichten kann.
Höre
und nimm dir zu Herzen
die Sorgen der Alten,
die Ängste der Eltern,
die Fragen der Jungen,
die in einer komplizierten Welt
nach dem richtigen Weg suchen.
Lass sie zusammen finden
und voneinander lernen.
Höre
und nimm dir zu Herzen
die Sehnsucht der Soldaten nach Frieden,
die Suche der Unterdrückten nach Freiheit,
das Verlangen der Rechtlosen nach Gerechtigkeit.
Erweise dich als Gott,
der Dinge verändern kann.
Höre
und nimm dir zu Herzen
das Seufzen deines Planeten,
der darunter zu leiden hat,
dass wir Menschen nicht verantwortungsvoll
mit der Zukunft umgehen wollen.
Schenke uns allen die Einsicht,
dass nur du
- und nicht wir -
Herr dieser Welt bist.

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Erstellt: 24.3.2011
Zuletzt aktualisiert: 24.3.2011 12:26 Uhr
Redakteur (nicht zwingend Autor): Anders Grüning