Fürbitten – "2. Advent 2009" (2009)
Barmherziger Vater,
wir haben das Leben nicht in unseren Händen.
Darum bitten wir dich um deinen Beistand,
wo wir mit unseren Möglichkeiten scheitern.
Wir schaffen es nicht,
die Ressourcen unserer Erde gerecht zu teilen,
so dass alle Menschen davon leben können.
Es will uns nicht gelingen,
den Hunger zu besiegen,
obwohl wir wissen,
dass genug für alle da ist.
Wir scheitern mit unseren Versuchen,
eine gerechtere Welt zu schaffen,
weil wir immer zuerst an uns
und erst dann an andere denken.
Unsere Welt leidet unter unserer Unersättlichkeit an Energie,
weil wir immer noch nicht gelernt haben
unsere technischen Möglichkeiten umweltschonend einzusetzen.
Wir suchen immer noch den Frieden,
obwohl wir wissen,
wo er zu finden ist:
in den Herzen unserer Mitmenschen.
Wir streben immer noch nach Macht und Geld,
obwohl uns klar ist,
dass wir damit wertvolle Zeit vergeuden,
die wir sinnvoller nutzen könnten.
Wir überhören immer noch zu oft dein gutes Wort,
das uns ermahnen, trösten und segnen will.
Barmherziger Vater,
unser Leben ist in deinen Händen.
Bewahre es
und mache es neu,
wenn deine Zeit kommt.
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