Fürbitten – Septuagesimae
Guter Gott,
wie viele Menschen fühlen sich als Verlierer in unserer Gesellschaft?!
Die Arbeitsuchenden,
die Obdachlosen,
viele Kranke,
viele Behinderte,
die Jungs und Mädchen ohne Schulabschluss,
oft auch die Alten und Gebrechlichen,
die Sanften und Sensiblen,
die von zu Hause fliehen mussten
und die hier keine neue Heimat finden,
die ohne Liebe aufwachsenden Kinder,
die Trauernden ...
Und wie viele Menschen fühlen sich als Verlierer in unserer Welt?!
Die Erdbebenopfer auf Haiti,
die Straßenkinder in Brasilien,
die Teppichknüpfer in Indien,
die von Warlords gepeinigten Frauen in Somalia,
die Kindersoldaten in Kolumbien,
die Mütter gefallener GIs in den USA,
die um ihrer Rechte betrogenen Menschen in so vielen Ländern,
die zahllosen Hungernden ...
An sie alle denken wir
und bitten dich,
dass du dich ihrer annimmst.
An sie alle denken wir
und fragen uns,
was wir für sie tun können ...
KURZE STILLE
Hilf uns,
guter Gott,
wenn wir deine Hilfe brauchen,
um helfen zu können.
Gott,
lass dein Licht,
das alle Dunkelheiten des Lebens durchdringen kann,
zwischen uns aufleuchten.
Sende es
zu den Traurigen,
zu den Bedrängten,
zu den Gefangenen,
zu den Verfolgten,
zu den Einsamen,
zu den Kranken,
zu den Sterbenden,
zu den Mutlosen,
zu den Schüchternen,
zu den Schwachen.
Sende dein Licht auch zu den Starken, zu den Mächtigen, zu den Mutigen, zu den Übermütigen, zu den Verfolgenden, zu den Bewachenden, zu den Gesunden, zu den Erfolgreichen, zu den Fröhlichen, zu den Geselligen.