Treffpunktgottesdienst - Radfahrtag 2009
Begrüßung mit Buchstabierung „Auf Entdeckungstour“
A = Abenteuer
U = unterwegs
F = Fahrrad
E = Erholung
N = Natur
T = teilnehmen
D = Danken
E = erkennen
C = Christus
K = Kreuz und Quer
U = Umwelt
N = Nachhaltigkeit
G = Gottesdienst
S = Segen
T = Träumen
O = Orte
U = Ufer
R = Ruhe
Lied: Geh aus mein Herz und suche Freud EG 503, 1-3 + 8
Gebet
Hier bin ich, mein Gott.
Nun nimm meine aufgescheuchte Seele,
meinen müden Körper,
meine fahrigen Gedanken.
Hole mich weg von allem,
was mich bindet.
Schenke mir eine Stunde
Flug mit der Schwalbe,
einen Tag Ruhe mit dem Feld,
eine Woche Geduld mit mir selbst,
ein Leben im Einklang mit dir.
Lied: Die Himmel erzählen ( Kirchentagsheft Bremen Nr. 11)
Psalm 104 im Wechsel von Männern und Frauen 1.Teil
Lobe den Herrn, meine Seele!
Herr, mein Gott, du bist sehr herrlich;
du bist schön und prächtig geschmückt.
Licht ist dein Kleid, das du anhast.
Du breitest den Himmel aus wie einen Teppich;
der du das Erdreich gegründet hast auf festen Boden,
dass es bleibt immer und ewiglich.
Lobe den Herrn, meine Seele! Halleluja!
Lied: Die Himmel erzählen ( Kirchentagsheft Bremen Nr. 11)
Psalm 104 im Wechsel von Männern und Frauen 2.Teil
Du feuchtest die Berge von oben her,
du machst das Land voll Früchte, die du schaffest.
Du lässest Gras wachsen für das Vieh
und Saat zu Nutz den Menschen,
dass du Brot aus der Erde hervorbringst,
dass der Wein erfreue des Menschen Herz
und sein Antlitz schön werde vom Öl
und das Brot des Menschen Herz stärke.
Herr, wie sind deine Werke so groß und viel!
Du hast sie alle weise geordnet,
und die Erde ist voll deiner Güter.
Lobe den Herrn, meine Seele! Halleluja!
Lied: Die Himmel erzählen ( Kirchentagsheft Bremen Nr. 11)
Psalm 104 im Wechsel von Männern und Frauen 3.Teil
Es warten alle auf dich,
dass du ihnen Speise gebest zur rechten Zeit.
Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie;
wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem gesättigt.
Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie;
nimmst du weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder Staub.
Du sendest aus deinen Odem, so werden sie geschaffen,
und du machst neu die Gestalt der Erde.
Die Herrlichkeit des Herrn bleibe ewiglich,
der Herr freue sich seiner Werke!
Lobe den Herrn, meine Seele! Halleluja!
Lied: Die Himmel erzählen ( Kirchentagsheft Bremen Nr. 11)
Text: Hinschauen
Alles beginnt mit einer einfachen Übung.
Ich will hinschauen und hinhören.
Nur diesen einen Stein anschauen. Diese eine zarte Pflanze.
Wenigstens zehn Sekunden lang.
Ich will den unsteten Blick sammeln.
Will alle Sinne auf dieses winzige Etwas konzentrieren.
Die feuchte Erde riechen.
Den rauen Stein fühlen.
Die klare Luft schmecken.
Den sanften Wind hören.
Ich merke, wie schwer mir das fällt.
Die schnellen Schritte des Fernsehens haben längst
Kopf und Seele erobert.
Ich will die Dinge vor mir aushalten.
Und so der Schöpfung begegnen.
Und durch sie dem Schöpfer.
Will Psalm 104 beten, immer wieder:
„Die Erde ist voll deiner Güter!“
Und will dabei die Mitte finden.
Lied: Entdeck bei dir, entdeck bei mir Mein Liederbuch B89
Stationen:
an 4 Stellen in der Kirche „Auf Entdeckungstour“ gehen
fühlen – tasten - riechen - Unterschiede wahrnehmen - ins Gespräch kommen
1. Steine
2. Feuchte Erde
3. Luft ( Atemübung)
4. Wind (Ventilator oder Nacken pusten)
Gebet:
Ich staune.
Ich staune zu selten.
Ich staune zu selten wirklich und echt.
Zu vieles verbaut mir den staunenden Blick,
das staunende Ohr, das staunende Ertasten der Wunder.
Räume meine Sinne frei, Gott, unser Schöpfer.
Befreie meine Dankbarkeit aus ihrer Gefangenschaft.
Lass mich wie ein Kind
In die Hände klatschen vor Freude.
Aktion: Alle zusammen klatschen kräftig in die Hände.
Lied: Wir haben Gottes Spuren festgestellt EG 648,1-3
Fürbittengebet
Lobe den Herrn , meine Seele,
du breitest den Himmel aus wie ein Kleid,
dass wir durchlöchern, verdünnen, vernichten.
Wir rufen: Herr, erbarme dich.
Und wie sind deine Werke so groß und viel!
Du hast sie weise geordnet und die Erde ist voll deiner Güter;
Doch wir haben ihr die Ausbeutung verordnet und die Erde ist voller
Atemnot und Gift.
Wir rufen: Herr, erbarme dich.
So spielen die Fische in den Fluten und
verfangen sich in Riesennetzen,
um elend zu verenden.
Wir rufen: Herr, erbarme dich.
So steigen die Berge empor:
Kahl geschlagen, schwarz gebrannt,
ausgeholzt und kahlgeschoren,
der Mondlandschaft eine Kopie.
Wir rufen: Herr, erbarme dich.
So machst du die Winde zu deinen Boten,
die Gifte verteilen um die Erde,
über Gute und Böse, Verursacher und Unschuldige.
Wir rufen: Herr erbarme dich.
So lässt du wachsen auf der Erde aus
der Mutter Schoß
und wir düngen und ernten und
werfen die Schöpfung ins Meer,
um sie zu ertränken.
Wir rufen: Herr, erbarme dich.
Es warten auf dich alle, dass du ihnen
Speise gebest zur rechten Zeit,
weil wir die unrechten Zeiten satt haben.
Wir rufen: Herr, erbarme dich.
So sollen die Sünder ein Ende nehmen, und
Die Gottlosen werden nicht mehr sein,
denn sie werden den Armen Recht
verschaffen und den Stummen Stimme geben.
Wir rufen: Herr, erbarme dich.
Und wenn du deine Hand auftust,
so werden sie mit Guten gesättigt,
denn wir wollen uns besinnen
auf die Güte deiner Hände,
und anfangen, aus deinen Händen
zu leben – endlich.
Vaterunser
Segensgebet und Segen
Jesus Christus öffne dir Ohren und Herz, dass du sein gutes Wort vernimmst und dadurch neuen Lebensmut gewinnst.
Er öffne dir deine geballte Faust, dass du keinen andern mehr bedrohst und niemandem mehr Angst machst.
Jesus öffne dir Herz und Hand, damit er sie dir füllen kann und du weiterzugeben hast.
Er öffne dir den Mund und löse deine Zunge, dass du sein Lob singen kannst und das freundliche Wort dir über die Lippen geht, das dem andern wohl tut.
Christus, der Herr, öffne dir Türen und Wege in die Zukunft.
Und am Ende schließe er dir die Himmelstür auf, die Tür zum Vaterhaus.
So segne dich Gott, der Vater, durch seinen Sohn Jesus Christus in der Kraft des Heiligen Geistes. Amen.
Kommentare [KEINE Anfragen!]