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Kirchenfenster Der Auferstandene

Kirchenfenster "Der Auferstandene"

Kirchenfenster "Der Auferstandene"

In der Mitte des Chorraumes der evangelischen Kirche Guldental befindet sich das Auferstehungsbild "Der Auferstandene". Zu jeder Tageszeit strahlt das Bild des Kirchenfensters die Glaubensfreude aus:

Christ ist erstanden von der Marter alle; des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis.
Wär er nicht erstanden, so wär die Welt vergangen;
seit daß er erstanden ist, so lobn wir den Vater Jesu Christ.
Kyrieleis. Halleluja, Halleluja, Halleluja! Des solln wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein. Kyrieleis. (EG 99)

Auch hier hat Jesus die Hände zum Segen erhoben. Er fährt aus dem geöffneten Grab direkt in Gottes Welt. Alles ist hell und klar durchflutet. Sein rotes Gewand weist auf die Liebe, mit der Gott ihn eingehüllt hat. Geborgen ist er in der Treue Gottes, die unverbrüchlich bleibt, wie es die Farbe blau anzeigt. Die Füße, realistisch dargestellt, sind noch im Grab.

Die Wächter im Schlaf versunken. Sie bemerken das einmalige Wunder gar nicht. Sie sind Zeichen für die Welt, die Augen und Ohren hat, und doch nicht versteht, was geschehen ist. So sucht sie ihre eigenen Theorien, ob sie nun Leichenraub, Scheintod heißen.

Als diese Bilder entstanden, lebte in den USA der Pfarrer und Bürgerrechtler Martin Luther King. Von ihm stammt das nachstehende Zitat, das in der Auferstehung Jesus von den Toten seinen Grund hat:

"Komme, was mag, Gott ist mächtig. Wenn unsere Tage verdunkelt sind, unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte, so wollen wir stets daran denken, dass es in der Welt eine große, segnende Kraft gibt, die Gott heißt. Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen. Er will das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln - zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit."

Erstellt: 9.1.2005
Zuletzt aktualisiert: 20.4.2011 22:03 Uhr
Redakteur (nicht zwingend Autor): Anders Grüning

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