|

Liturgie - 8. Sonntag nach Trinitatis 2008

Wochenspruch:

Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit."
Eph 5,8b-9

Kyrie

Gott,
eine Woche Alltag liegt hinter uns,
mit all seinen Anforderungen und Aufgaben,
die an uns gestellt werden.
Manches geht uns nach,
ist noch unerledigt.
Manches haben wir versäumt,
hatten für manches vielleicht zu wenig Zeit
oder uns zuviel aufgeladen.
Manches haben wir aber vielleicht auch richtig verbockt,
haben uns schuldig gemacht an Menschen,
die uns begegnet sind.
Wie schnell sind wir ungerecht
oder blind und taub gegenüber den Bedürfnissen anderer.
Wir verschließen uns den Menschen,
die uns brauchen;
wir verschließen uns dir
und deinem Willen.

KYRIE ELEISON ...

Kollektengebet

Gott,
du weißt,
wie schwer es uns oft fällt,
deinen Willen zu tun.
Stattdessen lassen wir uns
von unserem Egoismus
und unseren Vorteilen leiten –
besonders,
wenn es der bequemere Weg ist.
Ungerechtigkeiten nehmen wir in Kauf.
Du,
Gott,
weißt,
dass wir so auf Dauer nicht gut leben können.
Und du willst,
dass wir mitarbeiten an der Verwirklichung deines Reiches.
Öffne unsere Augen und Ohren,
zeige uns,
wie wir einander gerecht werden können.
Lass uns das Gute,
das wir von dir empfangen,
mit den Menschen teilen.

Fürbitten

Gott,
lass uns in der Welt erkennbar sein
als deine Diener und Dienerinnen.
Rüttele uns auf,
wenn wir müde werden,
uns für Gerechtigkeit einzusetzen
und den Menschen gerecht zu werden.
Erinnere uns,
wenn wir unsere guten Vorsätze vergessen.
Mach uns aufmerksam für das,
was nötig ist.
Beflügle unsere Phantasie
für das,
was wir tun können.

Gott,
lass uns unsere Gaben nutzen,
damit dein Reich Wirklichkeit wird,
so dann und wann
für die Menschen,
die uns begegnen:
für die Trauernden,
für die Einsamen,
für die Kranken und Sterbenden,
für die Hoffnungslosen,
für die Mutlosen,
für die Ausgestoßenen und Ungeliebten,
für die Suchenden,
für die Verzweifelten.

Gott,
lass uns die nicht vergessen,
die wir vielleicht nie kennen lernen,
aber um deren Not wir wissen:
die Hungernden,
die Opfer von Krieg und Gewalt,
die Unterdrückten,
die Gefangenen.
Wo es uns möglich ist,
lass uns für ihre Rechte einstehen.

Erstellt: 19.7.2008
Zuletzt aktualisiert: 31.3.2011 16:42 Uhr
Redakteur: Anders Grüning

Kommentare (Beta-Test)

Keine Kommentare
Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
*
*


*
Bei neuen Kommentaren benachrichtigen.