Predigt "...wenn Gerechtigkeit und Friede..."

Orgelvorspiel

Begrüßung

Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach. (Amos 5,24)

Verlesung der Abkündigungen

Lied: 262,1-7Sonne der Gerechtigkeit

Liturgischer Gruß: Im Namen des Vaters....

Der Herr sei mit euch

Gem:und mit deinem Geist

mit Gemeinde im Wechsel. Psalm 85, 9-14 unter EG 736.2

Könnte ich doch hören,

was Gott der Herr redet,

dass er Frieden zusagte seinem Volk und seinen Heiligen,

damit sie nicht in Torheit geraten.

Doch ist ja seine Hilfe nahe denen, die ihn fürchten,

dass in unserm Lande Ehre wohne;

dass Güte und Treue einander begegnen,

Gerechtigkeit und Friede sich küssen;

 

dass Treue auf der Erde wachse

und Gerechtigkeit vom Himmel schaue;

dass uns auch der Herr Gutes tue,

und unser Land seine Frucht gebe;

dass Gerechtigkeit vor ihm her gehe

und seinen Schritten folge.

Kommt lasst uns ihn anbeten!

 

Gem:Ehr sei dem Vater

 

Sündenbekenntnis

WF

Peking - Das Thema Menschenrechte bekommt kurz vor der olympischen Eröffnungszeremonie in Peking einen immer größeren Stellenwert - trotz aller gegenteiligen Bemühungen der chinesischen Regierung. So haben sich am Donnerstag Dutzende Olympia-Teilnehmer verschiedener Nationen in einem Offenen Brief an den chinesischen Präsidenten Hu Jintao gewandt. Sie fordern die Einhaltung der Menschenrechte und eine friedliche Lösung der Tibet-Frage und anderer Konflikte. "Amnesty International" und die "Internationale Kampagne für Tibet" schlossen sich der Aktion an.

Darum rufen wir: Herr, erbarme dich.

 

Gemeinde: Herr, erbarme dich EG 178.11

 

MZ

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Günter Nooke, sieht ein verstärktes Vorgehen der Behörden gegen Menschenrechtler im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking. Das hätten Gespräche mit chinesischen Nichtregierungsorganisationen ergeben, sagte Nooke in Peking. Relativ viele seien für die Spiele unter Hausarrest gestellt worden. Es werde sehr viel Wert darauf gelegt, dass Protestpotenzial hier nicht vorkommt, so Nooke.

Darum rufen wir: Herr, erbarme dich.

 

Gemeinde: Herr, erbarme dich EG 178.11

 

WF:

Der inhaftierte Dissident He Depu hat einen eindringlichen Brief an IOC-Präsident Jacques Rogge geschrieben. Die Gruppe "Human Rights" in China veröffentlichte das Papier, in dem He eine Einladung an Rogge ausspricht - ins Gefängnis. "Zehntausende Gefangene in Peking, die nur eine halbvolle Schüssel gekochtes Gemüse in den Händen halten und ihre Augen auf Sie richten. Was haben sie dabei für ein Gefühl?", schreibt er aus seiner Zelle. "Ich hoffe, dass Sie, wenn es Ihnen passt, einmal in das Pekinger Gefängnis Nummer Zwei kommen, um zu sehen, wie die Gefangenen hier leben." Entgegen den mit Olympia verbundenen Hoffnungen seien die Beschränkungen gegen politische Insassen verschärft worden, schrieb He. Demnach ist es diesen Häftlingen inzwischen verboten, mit ihren Familien zu telefonieren oder sie zu empfangen. Sie stünden unter schärferer Überwachung und dürften nicht an Freizeitangeboten teilnehmen. Ihnen bleibe keine Wahl, als in den Zellen zu bleiben. "Man sagt, dass diese Maßnahmen nach dem Ende der Olympischen Spiele verstärkt und nicht abgeschafft werden", schreibt He, der im Jahr 2003 wegen "Anstachelung zum Umsturz" zu acht Jahren Haft verurteilt worden war.

 

Darum rufen wir: Herr, erbarme dich.

 

Gem:Herre, Gott, erbarme dich

 

Zuspruch

MZ: Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Jesaja 42,3

 

Gem:Ehre sei Gott in der Höhe

Lobvers: Allein Gott in der Höh sei Ehr (EG 179,1)

 

Kollektengebet

 

Herr Jesus Christus, du bist in unserer Mitte, wenn wir uns in deinem Namen

 

 

versammeln. Erhöre unser Rufen, unseren Lobpreis und Dank.

 

Berühre unsere Herzen mit deiner Liebe und verleihe uns Kraft, Ausdauer und Geduld, wenn wir in die Welt hinausgehen und Hand anlegen, dort wo wir Not wendend gebraucht werden.

Darum bitten wir dich, unsern Herrn und Bruder, der du mit dem Vater und dem Heiligen Geist lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit.

 

Gem: Amen.

 

MZ: Schriftlesung aus Jesaja 29,17-24

 

Gem: Halleluja

 

Evangeliumsankündigung: Das Evangelium steht bei Markus 7,31-37

 

Gem: Ehr sei dir o Herre

Lesung des Evangeliums. Markus 7,31-37

Gem: Lob sei dir o Christe

 

Lied:EG 673,1-3Ich lobe meinen Gott

 

Predigt

 

WF:Wir schreiten zur Abstimmung. Können diejenigen, die gegen die Menschenrechte sind, bitte die Hand erheben? – Ich sehe keine erhobene Hand. Die Menschenrechte sind hiermit einstimmig angenommen und für gültig erklärt!

 

 

MZ:Halt! Was machst Du da! Was soll denn das?

 

WF:Ich lasse über die Menschenrechte abstimmen. Und alle waren dafür. Ist das

 

nicht toll!

 

 

 

MZ:Ach, wenn es doch so einfach wäre! Natürlich ist niemand gegen die Menschenrechte. Natürlich sind alle dafür. Und dennoch sieht die Wirklichkeit ganz anders aus. Elementare Grundrechte werden tagtäglich verletzt. Der Bericht der UN-Menschenrechtskommission ist lang. Und gerade angesichts der Olympischen Spiele in Peking wird es wieder sehr deutlich:

 

 

Keine ungehinderter, freier Zugang ins Internet für alle, keine Interviews mit den Menschen auf den Straßen und Plätzen ohne vorherige behördliche Genehmigung, permanente Überwachung aller öffentlichen Plätze, vorbeugender Hausarrest für kritische Menschen und vieles mehr.

 

 

 

 

WF:Du hast Recht. Die Liste der Verbrechen gegen die Menschenrechte ist lang. Und gerade deshalb habe ich an die Menschenrechte erinnert. Vor genau 60 Jahren, am 10.12.1948, wurden sie von der UNO verabschiedet. Sie sind zwar bindend für alle, doch in der Praxis wollen Menschenrechte erkämpft und erstritten werden und einmal erreicht, wollen sie tagtäglich verteidigt und geschützt werden.

 

 

 

 

MZ:Warum verbindest Du das Thema mit den Olympischen Spielen in Peking? Es ist doch eine rein sportliche Angelegenheit. Im Vorfeld der Spiele hat ein Sportler – seinen Namen habe ich leider vergessen – gesagt: ?Ich laufe für mich – und nicht für irgend eine noch so gute Sache." Ich denke, er hat Recht. Sport und Politik sind so zwei verschiedne Dinge wie Glaube und Politik. Da gilt: keine Einmischung.

 

 

 

 

WF:Gegenfrage: Hast Du mal die Charta des Olympischen Spiele gelesen? Hör, was da alles drin steht:

 

 

Vermittlung zwischen nationalen und internationalen Sportorganisationen zur Unterstützung des allgemeinen Sports und von Wettkämpfen insbesondere

 

 

Kooperation mit öffentlichen und privaten Organisationen zur Integrierung des Sports als Nutzen für die Menschheit

 

 

Förderung des Frauensports in allen Bereichen und auf allen Stufen mit dem Ziel der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau

 

 

Kampf gegen jede Form der Diskriminierung

 

 

Kampf gegen Doping

 

 

Widerstand gegen alle Formen kommerzieller Ausbeutung des Sports und
der Athleten

 

 

Unterstützung der Werte im Sport und des Fair Plays

ethischen

 

 

Kurz zusammengefasst: friedlicher Wettstreit der Jugend unter dem Motto: ?dabei sein ist alles!"

 

 

 

MZ: Also, damit überzeugst Du mich nicht, dass die Spiele und Menschenrechte etwas miteinander zu tun haben. Das ist doch nur für den Bereich des Sports so festgehalten.

 

 

 

 

WF:Ich sehe das ein wenig anders. Ich kann nicht einerseits mich für die Spiele begeistern und andererseits alles drum herum einfach ausblenden. Ich habe auch wahrzunehmen, was hinter der blendenden Fassade dieser perfekt organisierten Spiele ist.

 

 

 

 

MZ:Deshalb trägst Du wohl seit vielen Wochen das schwarze Armband mit dem Aufdruck: Olympia 2008 ?...dass sich Gerechtigkeit und Frieden küssen". Bewirkt das eigentlich was?

 

 

 

 

WF: Ja. Hin und wieder werde ich darauf angesprochen. Und so komme ich ins Gespräch über Sport und Glaube, über Menschenrechte, die zu achten wir alle zugestimmt haben.

 

 

Dabei lehnen es viele ab. Sie wollen sich die Freude an den Spielen der Jugend durch solche Aktionen nicht verderben lassen. Andere finden es eine tolle Idee, dazu beizutragen, was unser aller Auftrag ist, daran mitzuwirken, dass ?Friede und Gerechtigkeit sich küssen..." Denn beides bedingt sich, beides ist nötig, dass Menschen miteinander gut leben können. Und das Projekt des Ev. Entwicklungsdienstes macht das sehr anschaulich. Hier lies mal selbst.

 

 

 

 

MZ:Bischöfin Margot Käßmann: ?Wir dürfen nicht wegschauen, weder aus politischer noch aus ökonomischer noch aus religiöser Rücksichtnahme."

 

 

Und bei den Athleten stößt die Aktion auf ein positives Echo. Hockey-Nationalspielerin Anke Kühn (27) aus Hannover etwa kann sich vorstellen mitzumachen. "Es geht uns alle etwas an, wenn wir dort Sport ausüben", sagt die Mittelfeldspielerin aus dem Gold-Team von 2004. "Wir möchten, dass die Menschenrechte akzeptiert werden. Wir stehen in der Öffentlichkeit und können nicht sagen, das gehe uns nichts an."
Auch Schwimmer Lars Conrad aus Hannover, 2004 in Athen Gewinner der Silbermedaille in der 4x100 Meter-Lagen-Staffel, findet die Idee gut: "Jeder intelligente Sportler sollte dazu eine Meinung haben und sich positionieren." Für Conrad ist jedoch klar: "Ich kann den ganzen Tag mit so einem Bändchen herumlaufen, aber im Wasser nehme ich es ab."

 

 

WF:Ich denke, die unterdrückten Menschen in dem völkerreichsten Staat der Welt werden spüren, sie sind nicht vergessen. Ihr Anliegen wird in der Welt gehört. Menschen engagieren sich. Sollte ich mich nicht als Christ von dem biblischen Wort leiten lassen: ?Tu deinen Mund auf für die Stummen und für die Sache aller, die verlassen sind. Tu deinen Mund auf und richte in Gerechtigkeit und schaffe Recht dem Elenden und Armen." (Sprüche 31,8-9)

 

 

 

 

MZ:Das ist gewiss ein gutes Wort zur Orientierung, aber ich teile eher die Bedenken des IOC Sprecher Kraus: ?Was wäre, wenn Armbänder für Saddam Hussein auftauchten? - Olympia ist ein Fest der Völkerverständigung." Und solch ein Band dient allemal nicht der Verständigung.

 

 

 

 

WF:Da bin ich anderer Meinung. Für mich ist es ein Zeichen der Solidarität mit den unterdrückten Menschen in Tibet und in China. Ich kann selbst dort nichts tun. Aber mit meiner Spende fördere ich die Arbeit der dortigen Menschenrechtsorganisation. Dabei vertraue ich darauf, dass der Ev. Entwicklungsdienst diese Arbeit begleitet.

 

 

 

MZ: Na, wenn ich jetzt mal ketzerisch sein darf: Du kaufst Dich also mit Geld frei,

 

 

um ein ruhiges Gewissen zu haben! Das klingt aber nicht evangelisch!

 

 

 

WF: Kennst Du das Gleichnis Jesu von dem ungerechten Richter und der Witwe?

 

 

MZ:Na, klar. Da geht eine Witwe einem Richter solange auf die Nerven, bis dieser völlig entnervt ihr Gerechtigkeit verschafft, weil er sein Ruhe haben will.

 

 

Hhm ... Jetzt verstehe ich, was Du sagen willst. Hier geschieht Recht, weil die Witwe ununterbrochen darauf beharrte und sich hartnäckig, ja eigentlich frech und dreist dafür einsetzte.

 

 

 

WF:Uns wird in dieser Geschichte von Jesus empfohlen, so wie diese Frau zu handeln bzw. so wie diese Frau zu Gott zu beten. Darin liegt unsere Bestimmung. Denn Gott braucht Menschen, denen die Gerechtigkeit am Herzen liegt. Gott braucht Menschen, die wach bleiben und sich empören über Unrecht, das geschieht. Gott braucht Menschen, die sich einsetzen für das Recht der Schwächeren. Und dieser Einsatz schlägt sich in unserem Handeln und in unserem Beten nieder.

 

 

 

 

MZ: Du meinst also: Die Intensität unserer Gebete um Gerechtigkeit wird mit darüber entscheiden, wie die Gerechtigkeit von uns und anderen gelebt wird. Wenn wir Gott bedrängen um Gerechtigkeit, gewöhnen wir uns selbst nicht an die Ungerechtigkeit. Gott braucht Menschen, die sich über Unrecht aufregen, damit seine Gerechtigkeit eine Chance bekommt in unserer Welt.

 

 

WF:Das Faszinierende an dieser Witwe ist, dass sie in ihrer ohnmächtigen, ja erbärmlichen Position gar nicht so machtlos ist, wie es scheint. Sie, die sofort unser Mitleid weckt, will gar kein Mitleid oder Barmherzigkeit. Sie will ihr Recht. Sie will kein Almosen, sondern das, was ihr zusteht. Also behaftet sie den Richter auf seine Funktion, spielt ihn sozusagen gegen sich selbst aus: Du hast keine Wohltätigkeit zu leisten, sondern deinen Beruf auszuüben – nichts anderes. In dieser selbstbewussten Überzeugung steckt ihre Kraft. Darin liegt ihre Stärke und das Schöne, das aus dieser Geschichte hervorleuchtet. Darin liegt auch das Motivierende für uns: Von dieser starken Überzeugung und kraftvollen Hartnäckigkeit wollen und sollen wir uns anstecken lassen.

 

 

 

MZ:Da fällt mir ein, was Nelson Mandela einmal sagte, dass es beim Einsatz für die Menschenrechte notwendig ist, an die eigene Würde, die eigenen Rechte und Fähigkeiten zu glauben: ?Unsere tiefste Furcht ist nicht die, unzulänglich zu sein. Unsere tiefste Furcht ist, kraftvoll zu sein jenseits aller Vorstellungen. Es ist unser Licht, nicht unser Dunkel, das uns am meisten schreckt. Wir fragen uns: ?Wer bin ich denn schon, brillant, großartig, begabt und fabelhaft sein zu wollen?? Nun, was fällt uns überhaupt ein, dies nicht zu sein? Wir sind Kinder Gottes. Unser Klein-Spielen hilft der Welt nicht. Es ist nichts Erleuchtetes daran, uns klein zu machen, nur damit andere sich in unserer Gesellschaft nicht verunsichert fühlen. Wir sind geboren, um das Licht Gottes, das in uns ist, sichtbar werden zu lassen. Und dieses Licht ist nicht nur in einigen von uns, es ist in jedem und jeder von uns! Sobald wir unser Licht scheinen lassen, geben wir unbewusst anderen die Erlaubnis, es auch zu tun."

 

 

 

WF: Solche Zivilcourage ist gefragt. Und ich gebe Dir Recht, nicht nur während der Olympischen Spiele, sondern auch hier vor Ort. Es hat mich vor einigen Wochen sehr erschüttert, als ich in der Tageszeitung las, dass in einem Nachbarort während der Kerb ein Auto mit den Worten zerkratzt worden war: ?Nigger raus". Da gilt es unser Licht scheinen zu lassen. Nicht länger zu schweigen, nicht länger wegzusehen, sondern zu den Betroffenen zu stehen und für sie zu reden. Das nenne ich praktische Solidarität.

 

 

 

 

MZ:Vielleicht gelingt es, uns von Jesus immer wieder in Frage stellen zu lassen und unser Verhalten neu zu überdenken. Vielleicht gelingt es, uns in unserem alltäglichen Verhalten doch auf die Seite der Witwe zu schlagen, uns als Richter sozusagen mit ihr zu verbünden, damit Gerechtigkeit und Frieden sich küssen.

 

 

Lied:EG 283,6-7Die Güt und Treue werden

 

WF:Glaubensbekenntnis

 

Lied:EG 675,1-4Lasst uns den Weg der Gerechtigkeit gehen

 

Fürbittengebet :

Die Gemeinde möge bitte die Worte laut mit sprechen: ?Wir bitten dich, erhöre uns".

Lasst uns beten zum Gott und Vater aller Menschen, der allein die Welt zum Frieden führen kann:

Für alle, die unter den Völkern Einfluss haben und Macht ausüben:
- um den Geist der Friedfertigkeit und Versöhnung und um Ehrfurcht vor dem Leben und dem Gewissen jedes Menschen
Gott, unser Vater - Wir bitten dich, erhöre uns.

 

 

Für alle, die die Folgen von Unfrieden und Hass am eigenen Leib verspüren müssen:

 

 

- um ein Ende ihrer Leiden. Gott, unser Vater - Wir bitten dich, erhöre uns.

 

 

 

Für die Glaubenden aller Religionen:

 

 

- um Gnade und Kraft für den gemeinsamen Dienst am Frieden.

 

Gott, unser Vater - Wir bitten dich, erhöre uns.

 

 

Für alle, die auf den Gott Abrahams vertrauen:

 

- um gemeinsame Hoffnung auf ihn und um Gemeinschaft miteinander in seinem

Namen. Gott, unser Vater - Wir bitten dich, erhöre uns.

 

 

Für alle, die Jesus Christus als ihren Herrn erkennen:

 

 

- um die Gnade, das Geschenk seines Friedens anzunehmen und es weiter zu

 

schenken.

Gott, unser Vater - Wir bitten dich, erhöre uns.

 

 

 

Für uns selber, die wir allein hilflos sind gegenüber der Bedrohung unserer Welt:

 

 

- um den Beistand des Geistes Gottes, um Hellhörigkeit für seinen Anruf und um die

 

 

Kraft zum Frieden mit allen Menschen.

 

Gott, unser Vater - Wir bitten dich, erhöre uns.

 

 

 

Denn du, o Gott, trägst das All durch dein machtvolles Wort. Auf dich und die Kraft

 

 

deines Geistes setzen wir unser ganzes Vertrauen. In diesem Vertrauen beten wir

 

 

gemeinsam mit den Worten Jesu:

 

 

Vaterunser

 

Segen

WF:Herr, wir leben hier - segne uns.

 

Du schickst uns in die Welt - behüte uns.

 

 

Du gibst uns Aufgaben - lass dein Angesicht über uns leuchten.

 

 

MZ:Wir versagen oft - sei uns gnädig.

 

Wir fühlen uns oft allein - erheb dein Angesicht auf uns.

 

 

Gib uns und der Welt Frieden. Amen.

 

 

Lied: EG 671,1-3Unfriede herrscht auf Erden

 

Orgelnachspiel

 

 

 

 

 

Erstellt: 10.8.2008
Zuletzt aktualisiert: 5.4.2010 15:00 Uhr
Redakteur: Simone Schreiner