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Gottesdienst - Gott hat dich lieb

Orgelvorspiel

Begrüßung:

Heute begrüßen wir Kinder vom Kindergottesdienst alle, die gekommen sind. Ganz besonders natürlich die Kinder und ihre Eltern, die zu diesem Gottesdienst persönlich eingeladen worden sind.
Wollt Ihr wissen, wer 2001 in dieser Kirche getauft wurde? 
Ich bitte, dass das aufgerufene Kind nach vorne kommt und seine Kerze mit bringt.

  • In Guldental
  • Fabian    Nele   Cornac   Anna   Verena   Steven
    Martina   Alina    Sean   Lea   Paul   Tom
  • In Windesheim
  • Simon    Dominik    Anna Elizabeth l

Wir wollen nun die Kerze an der Osterkerze entzünden.

Jesus sagt:

„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“

Wir wollen in diesem Gottesdienst über das Thema nachdenken:
„Wir Menschen sind ganz verschieden. Aber jeder ist einmalig. Und jeden hat Gott lieb!“
Wir freuen uns darauf mit Euch allen zu feiern, zu singen und zu beten.

Abkündigungen 

Lied: Meinem Gott gehört die Welt  EG 408, 1-4

Psalm mit Kehrvers: Gott hat uns alle lieb

Von Gott will ich euch erzählen.
Er ist für uns da.
Er kennt jeden von uns.
Er kümmert sich um uns.
Kehrvers: Gott hat uns alle lieb. 2. Von Gott will ich erzählen.
Er knüpft das Band der Liebe
zu uns Menschen.

Er ist uns nah.
Kehrvers: Gott hat uns alle lieb

Von Gott will ich euch erzählen.
Erlässt uns nicht allein.
Wir können ihm vertrauen.
Er nimmt uns an, so wie wir sind.
Kehrvers: Gott hat uns alle lieb

Von Gott will ich erzählen.
Mit seinem Segen begleitet er uns
auf all unseren Wegen.

Kehrvers: Gott hat uns alle lieb

1. Hinführung:

Wir Menschen sind ganz unterschiedlich:
• Da gibt es Dunkelhaarige und Blonde  Bitte steht mal auf!
• Da gibt es Mädchen und Jungen  Bitte steht mal auf!
• Da gibt es Frauen und Männer   Bitte steht mal auf!
• Menschen haben auch unterschiedliche Sprachen:
Deutsch – englisch – französisch – italienisch - griechisch und noch viele andere
Jetzt habt Ihr das Aufstehen schon geübt. Jetzt probieren wir das bei einem Lied, dass man in unterschiedlichen Sprachen singen kann.

Lied: hallelu, hallelu

2. Hinführung

Es gibt etwas an jedem Menschen, das einmalig ist. Das ist bei keinem gleich. Das sind die Linien am Daumen. Schau Dir mal Deinen Daumen an. Nicht den Fingernagel, sondern die andere Seite. Da siehst Du ganz feine Linien, eine Linie neben der anderen. Und diese Linien hast nur Du so. Niemand anders hat sie genauso. Die sind bei Dir ganz einmalig. Da bist darin etwas ganz Besonderes.
Und deshalb sollst Du in diesem Gottesdienst einen Daumenabdruck machen können.
Es gibt genügend Blätter für den Daumenabdruck. In der Mitte des Blattes ist der freie Platz dafür. In Spiralform nach außen sind die Worte aufgeschrieben:
• Ich bin einmalig
• Ich bin etwas Besonderes
• Mich gibt es nur einmal auf der ganzen Welt
• Solche Eigenarten und Merkmale habe nur ich
• Ich bin fröhlich, nachdenklich, ruhig, aktiv, zurückhaltend
gesellig, treu, interessiert, begeistert, zuverlässig, ausdauernd.
• Gott hat mich so geschaffen wie ich bin.

Lied: Gott liebt diese Welt  EG 409, 1-5

3. Hinführung:

Wir sind alle verschieden und jeder ist einmalig. Aber Gott hat uns alle lieb. Das hat auch ein Mann erfahren, der anders aussah als die übrigen. Es war ein Mann mit dunkler Hautfarbe, Er war ein Minister aus Afrika, aus Äthiopien. Die Bibel erzählt uns davon. Und wir spielen euch das jetzt mal vor.

Anspiel: Apostelgeschichte 8, 26 – 39

(Stellen mit * pantomimisch darstellen)

Erzähler: Das ist Philippus. Er ist ein wichtiger Mann in der Gemeinde von Jerusalem. Er sagt die gute Botschaft von Jesus Christus weiter. Doch jetzt faulenzt* er. Er spielt mit einem Ball.* Doch mittendrin hört er auf. Er scheint etwas zzu hören* ja, wirklich. Erdreht sich um*. Da ist niemand. Aber jetzt versteht er* (tippt sich an den Kopf) . Gott redet mit ihm.
1Sprecher (verdeckt): »Mach dich auf den Weg und geh nach Süden, zu der Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt!«
Erzähler: da macht sich Philippus auf den Weg*. Er läuft nach Süden. Er fragt sich*: Da in der Wüste soll ich von Jesus Christus reden? Da gibt es doch nur Sand und viele Steine. Doch da kommt ein Reisewagen. (vielleicht Bobbycar benutzen?)
In dem Wagen sitzt ein dunkelhäutiger Mann. Es ist, der Finanzverwalter der äthiopischen Königin, die den Titel Kandake führt, ein Eunuch. Er war in Jerusalem gewesen, um den Gott Israels anzubeten. Jetzt befindet er sich auf der Rückreise. Er liest in einem Buch*, einer Schriftrolle.
Philippus hört*:
1Sprecher (verdeckt): »Lauf hin und folge diesem Wagen!«
Er geht auf den Wagen zu. Er sieht, wie der Afrikaner ihn winkt*. Philippus versteht*, er soll zu ihm kommen.
Erzähler: Der Mann liest den Propheten Jesaja. Philippus fragt*:
»Verstehst du denn, was du da liest?«
Der Äthiopier sagt*:
»Wie kann ich es verstehen, wenn mir niemand hilft!«
Und er fordert* Philippus auf, zu ihm in den Wagen zu steigen.
Philippus erzählt ihm, dass Gott uns alle lieb hat. Egal welche Hautfarbe ein Mensch hat, welche Sprache er spricht, in welchem Land er wohnt. Das hat Jesus erzählt. Dafür ist er sogar gestorben. Damit sei die Sache erledigt, dachten die Leute. Doch Gott hat Jesus aus dem Tod erweckt. Er lebt. Darum dürfen sich alle Menschen freuen: Gott hat uns alle lieb.
Der Afrikaner hört zu. Er versteht nicht alles. Aber er freut sich*, weil er auch zu Gott gehören darf. Er fragt*: Kann ich auch dazu gehören?“
Philippus sagt*: „Na klar. Wer getauft ist, gehört zur weltweiten Gemeinde der Christen.“
Der Afrikaner zeigt auf eine Wasserstelle*. Beide steigen sie aus* und gehen dorthin.*
Philippus tauft den Afrikaner.* Nach der Taufe sieht sich der Afrikaner um*. Philippus ist nicht mehr da. Er steigt* in seinen Wagen und fährt fröhlich weiter*.

Lied:  Gottes Liebe ist so wunderbar

Taufkerzen entzünden an der Osterkerze

Lesung : Evangelium Markus 10, 13 - 16

13 Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an.
14 Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes.
15 Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
16 Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.

Gebet:

Herr, wir dürfen ein gesundes Kind in unseren Armen halten.
Das ist nicht selbstverständlich.
Du hast uns     geschenkt und anvertraut.
Hilf, dass wir ihr Leben als Lehen betrachten –
als eine Leihgabe, mit der wir sorgsam umzugehen haben.
Schenk uns Kraft und Weisheit, Liebe und Fürsorge,
wenn wir sie auf dem Weg ins Leben begleiten. 
Wir bitten um Deinen Geist, damit wir etwas weitergeben
von deiner Liebe, Herr, dass auch unser Kind diese Liebe erkennt
und daraus leben lernt.
Schenke uns zu allem Tun  Deinen Leben spendenden Segen.
Wir danken Dir für Deine Zusage,
dass Du bei uns sein willst. Amen.

Lied des Kindergottesdienstes

Glaubensbekenntnis mit der Gemeinde gesprochen

Taufhandlung

Gott hat euch dieses Kind/diese Kinder anvertraut.
Sein/ihr Leben ist ein Geschenk,
das ihr im Vertrauen auf Gott behüten und bewahren sollt.
Sein/Ihr Wachsen und Gedeihen ist ein Weg,
den ihr im Gedenken an Jesus von Nazareth begleiten sollt.
Sein/ Ihr Herz ist ein Haus, das ihr im Hören auf den Heiligen Geist füllen sollt.

Deshalb frage ich euch Eltern und Paten:
Wollt ihr dieses Kind/diese Kinder taufen lassen
in die Gemeinschaft mit Gott,
die für uns erfahrbar wird in der Gemeinschaft mit Jesus Christus
und im Heiligen Geist,
so antwortet: Ja, das wollen wir!

Deshalb frage ich euch Eltern und Paten:
Wollt ihr dieses Kind / diese Kinder begleiten,
 dass es/sie im christlichen Glauben erzogen werde/n,
damit sie erfahren, auf welchem Fundament sie stehen,
so antwortet: Ja, das wollen wir!

Deshalb frage ich euch als Gemeinde:
Wollt ihr dieses Kind/ diese Kinder annehmen
als sei es eure eigenes/eigene Kinder
und sie mit Eurem Gebet und Rat begleiten,
dass sie Heimat finden in der Gemeinde,
so antwortet: Ja, das wollen wir!

Taufspruch:

Taufsegen

Gott segne dich:
der Vater, der dich ins Leben gerufen hat und dich mit seinem Schutz umgibt, 
der Sohn, der sich für dich hingegeben hat und dir nahe ist in seinem Wort, 
und der heilige Geist, der in dir wirkt, damit du wirst und bleibst, wozu du berufen bist: ein Kind Gottes. Amen.

Fürbittengebet: 

Herr, wir danken dir,
dass du durch die Taufe in deinen Bund des Lebens aufgenommen hast. Lass sie deine Nähe spüren!

Herr, wir bitten dich, dass du ihnen eine helle Zukunft schenkst.
Behüte sie und sei bei ihnen auf ihrem Weg

Herr, wir bitten dich,
schenke den Eltern und Paten die nötige Kraft und Ausdauer,
ihrem Kind mit Liebe zu begegnen. Lass sie deine Nähe spüren!

Herr, wir bitten dich,
schenke den Eltern, den Paten, und den Täuflingen deinen guten Geist,
dass sie einander achten, fördern und lieben.
Lass sie daran festhalten: Gott hat uns alle lieb. Amen.

Präsentation der Kinder in der Gemeinde

Lied:  Herr, deine Liebe   EG 663, 1-4

Tauferinnerung:

alle Kinder, die 2001 getauft wurden, kommen  bitte nach vorn.
(in Windesheim auch die Kindergottesdienstkinder)

Segen:

Wir stellen uns dicht im Kreis zusammen. Unsere Hände legen wir unseren Nachbarn auf den Rücken. Jeder spürt jetzt zwei Hände auf seinem Rücken. Ganz warm wird es dort. Wir stärken uns und halten uns. So hält uns auch Gott.
Er ist bei uns mit seinem Segen. Jeden Tag, ein Leben lang, und sogar, wenn wir tot sind, gilt: Gott segnet uns und behütet uns! Gott hat uns alle lieb. Amen.

Kindergottesdienstkinder überreichen ein Geschenk.

Lied: Komm, Herr, segne uns EG 170,1-3

Fürbittengebet:

Gott du schenkst uns unsere Zeit, Zeit zum Spielen und Lernen,
zum Toben und Schmusen, zum Lachen und Weinen,
zum Arbeiten und Faulenzen. Dafür danken wir.

Du bist bei uns, jede Sekunde, jeden Tag.
Deshalb können wir mutig unseren Weg gehen. Dafür danken wir.

Wir bitten dich für unsere Eltern, für unsere Großeltern, 
dass sie immer wieder Zeit haben für sich und für uns, ihre Kinder.

Wir bitten dich für alle kleinen und großen Ängstlichen,
die sich vor der Zukunft fürchten. Lass uns zu Tröstern werden.

Wir bitten für alle Kinder, die krank sind,
dass sie Hilfe erhalten durch Ärzte und Schwestern.
Lass uns zu ihren Besuchern werden.

Wir bitten für alle, die hungern müssen, weil sie keine Nahrung finden, 
weil sie kein Geld haben, um welche zu kaufen.
Lass uns zu Menschen werden, die mit ihnen teilen.
Wir beten gemeinsam:

Vaterunser

Segen

Lied: Komm, Herr, segne uns EG 170, 4

Orgelnachspiel

Erstellt: 19.3.2006
Zuletzt aktualisiert: 31.3.2011 16:24 Uhr
Redakteur: Anders Grüning

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