|

Predigt - Ich lebe und ihr sollt auch leben

Orgelvorspiel

Begrüßung:

Wir Kinder des Kindergottesdienstes begrüßen Sie und Euch alle herzlich zum Tauferinnerungsgottesdienst. Wir erinnern uns daran, dass wir getauft sind.
Darum begrüßen wir besonders die, die vor 5 Jahren -  das war 2003 - hier getauft wurden:

Windesheim:

Fynn Niclas
Lena
Vanessa
Thalia
Marie
Marcel
Madeleine

Guldental:

Jonas
Lisa
Lisa-Marie
Sam
Michel
David

Ihr habt Eure Taufkerzen mitgebracht. Prima. Bitte bringt sie nach vorn und stellt sie um das Taufbecken. (abwarten, bis alle Kerzen aufs Taufbecken gestellt sind)

Wir wollen sie heute zur Erinnerung Eurer Taufe anzünden. (anzünden; erst dann geht es weiter)

Euch und uns allen gilt die Zusage Jesu: Ich lebe und ihr sollt auch leben.

So feiern wir den Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Nun hören wir die Ankündigungen für die nächste Woche.

Ankündigungen

Pfr. W. Fleißner

Lied: Wir singen vor Freude

Gebet mit Kehrvers (Kehrvers von allen gesprochen)

Bitte sprecht alle die Worte mit: bei dir ist die Quelle des Lebens.

Manchmal sind wir voller guter Laune und Lebenskraft.
Wir tollen herum und erproben, was in uns steckt.
Wir haben, was wir zum Leben brauchen.
Was wir uns vornehmen, gelingt.
Das Leben macht richtig Spaß.
Wir danken dir, guter Gott, für deine reichen Gaben.
Wir rufen zu dir:

bei dir ist die Quelle des Lebens.

Manchmal sind wir ganz verwirrt.
Viele Stimmen dringen in unser Ohr
und versprechen uns ein schönes und glückliches Leben.
Worauf sollen wir hören?
Wir bitten dich, guter Gott,
zeig  uns den rechten Weg zum Leben
und lass uns nicht Zielen nachlaufen,
die doch nur enttäuschen.
Wir rufen zu dir:

bei dir ist die Quelle des Lebens.

Kanon: Lasst uns miteinander  EG 645

KIGO: Was brauchen wir Menschen zum Leben?
Antworten werden vorgetragen:

• Essen und Trinken , damit wir groß und stark werden

• Sonne und Licht, damit wir uns und andere sehen können

• Luft ,damit wir atmen können

• Wasser, damit wir duschen und baden, schwimmen und tauchen können

• Schöne Kleider zum Anziehen

• Eltern, die für uns sorgen

• Freunde und Freundinnen zum  Spielen und Toben

• Paten, die uns sagen: Du bist ganz toll

• Oma und Opa ,die uns tolle Geschichten erzählen

Kanon: Das wünsch ich sehr

Fleißner: Bild zur Jahreslosung betrachten  (Overheadprojektor)

  • Was entdeckt ihr auf diesem Bild?
  • Wer ist auf dem Bild zu finden?
  • Ende: der Junge im Rollstuhl

Kanon: Das wünsch ich sehr

Paul der Drachenfahrer

Erzähler:  Der Vater hat seinem Sohn einen Drachen gebaut. Paul durfte ihm dabei helfen. Als er endlich fertig ist, fragt Paul:

Paul: Kann ich einen Drachen halten, was meinst du? Geht das vom Rollstuhl aus?
   Beim Drachensteigen muss man doch laufen und rennen.
  Das sagt mein Freund Theo.

Vater: Ruf doch mal deinen Freund an und frag ihn, ob er mit zum Drachensteigen kommt!

Erzähler: Paul ruft seinen Freund Theo an. Am Sonntagnachmittag treffen sie sich auf der Wiese. Sina und Jakob lassen ihre Drachen schon fliegen. Jakob kommt angerannt und fragt neugierig:

Jakob: Paul, wie willst du einen Drachen in die Höhe bekommen? Du kannst deinen Rollstuhl nicht verlassen?

Paul:  Ich werde üben. Mein Vater zeigt uns, wie wir den Drachen in die Luft bekommen. Theo rennt. Ich lenke. So einfach ist das!

Erzähler: Der Vater gibt Paul die Schnurrolle und erklärt, was er mit der rechten und
linken Rollseite machen muss, wann festzuhalten und wann abzuspulen ist. Dann hebt der
Vater  den Drachen in die Luft. Theo rennt damit los. Paul spult die Schnüre ab.  Fast
vergisst er den Rollstuhl, den er seit dem Fahrradunfall vor zwei Jahren zum Fortbewegen
braucht. Paul kann die Schnüre zügig abrollen lassen.

Paul: Juhu, ich steige! Papa, schon bin ich in der Luft. Der Wind trägt mich. Ich sehe sehr weit weg unser Haus.

Erzähler: Paul bekommt vor Freude ganz rote Backen. Der Vater legt die Hand auf seine
Schulter.

Vater: Paul, aufgepasst! Jetzt dreht der Wind! Du nimmst jetzt die Schüre in eine Hand
  und drehst deinen Rollstuhl mit der anderen Hand. Das musst du können;
  denn Windwechsel gibt es immer wieder.

Erzähler: Paul erschrickt. Dann folgt er den Anweisungen. Ganz behutsam dreht er den Rollstuhl und hält mit der anderen Hand die Schnurkurbel. Er schafft es und der Vater klopft ihm anerkennend auf die Schulter. Und lacht.

Vater: Paul, du bist der erste Drachenfahrer, den ich kenne.

Erzähler: Paul und Theo haben viel Spaß miteinander und besuchen oft die Drachenwiese. Die anderen Kinder helfen mit, dass die Startbahn für Pauls Lenkdrachen frei bleibt. Oft schaffen sie es gemeinsam, dass der bunte Drachen ruhig in der Luft steht. Paul ist glücklich.
   
Paul:  Ich hätte nie gedacht, das der Wind soviel kann: einen Drachen steigen lassen, mich im Rollstuhl in die Luft heben.

Vater: Ja, dein Drachen hat die Farben des Lebens. Er ist bunt und voller schöner  Erfahrungen. 
  (nach einer Erzählung von Alma Grüßhaber, gekürzt und in Dialog gesetzt)

Lied: Kindermutmachlied:  Wenn einer sagt...

Ansprache (Fleißner)

Tolle Geschichte: Paul der Drachenfahrer….
Ich lebe und ihr sollt auch leben, sagt Jesus.
Von den vielen Geschichten möchte ich Euch eine erzählen: die wundersame Brotvermehrung,  (freies Erzählen)
Sie zeigt: So ist das Leben, das Jesus uns geben will. So ist Jesus. Er ist das Leben. Bei ihm finden wir Leben.
Jesus behält dieses Leben nicht für sich. Er gönnt uns das Leben, das Spiel, das Toben. Aber er möchte, dass wir uns nicht mit einem halben Leben zufrieden geben. Die Fülle des Lebens will er uns geben. Deshalb wünscht er sich, dass wir lebensfroh und lebendig sind, dass wir unsere Gaben nutzen und sie mit anderen teilen.

Lied der Kinder oder des Kindergartens Guldental

Tauferinnerung (Fleißner)

Zur Tauferinnerung wird jedes Tauferinnerungskind mit seinen: Eltern und Paten einzeln an das Taufbecken gebeten.

Windesheim

Fynn Niclas                                                                                                        Psalm 27,1
Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?

Lena                                                                                                                 Psalm 139,5
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.

Vanessa                                                                                                                 Joh.8,12
Jesus spricht: Ich bin das  Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Thalia                                                                                                                   Joh 8,12
Jesus spricht: Ich bin das  Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Marie                                                                                                          Psalm 91,11-12
Denn er hat seinen Engeln befohlen, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen,
 dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.

Marcel                                                                                                               2. Thess.3,3
Aber der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.

Madeleine                                                                                                          Matth. 5,16
So lasst  euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie  eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Guldental

Jonas                                                                                                              Psalm 91,1-2
Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.

Lisa                                                                                                                 Hebräer 11,1
Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.

Lisa-Marie                                                                                                          Psalm 27,1
Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?

Sam                                                                                                                       Joh.8,12
Jesus spricht: Ich bin das  Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Michel                                                                                                           Sprüche 11,13
Ein Verleumder verrät, was er heimlich weiß; aber wer getreuen Herzens ist, verbirgt es.

David                                                                                                                 1. Joh.4,16
Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

Segen für die Tauferinnerungskinder

Der Herr segne euch und stille euren Durst nach Leben.
Er erquicke eure Seele und schenke euch frischen Mut.
Er bewahre euch vor Wegen, die in die Irre führen.
Er mache euch zu Menschen, die sine Güte und Barmherzigkeit weitergeben. Amen,

Lied: Unser Leben sei ein Fest  EG 571,1-2

Fürbitten

Zu den Fürbitten stehen wir auf  - Pause -  Wir beten:

Gott du schenkst uns unsere Zeit, Zeit zum Spielen und Lernen,
zum Toben und Schmusen, zum Lachen und Weinen,
zum Arbeiten und Faulenzen. Dafür danken wir.
Du bist bei uns, jede Sekunde, jeden Tag.
Deshalb können wir mutig unseren Weg gehen. Dafür danken wir.
Wir bitten dich für unsere Eltern, für unsere Großeltern, 
dass sie immer wieder Zeit haben für sich und für uns, ihre Kinder.
Wir bitten dich für alle kleinen und großen Ängstlichen,
die sich vor der Zukunft fürchten. Lass uns zu Tröstern werden.
Wir bitten für alle Kinder, die krank sind,
dass sie Hilfe erhalten durch Ärzte und Schwestern.
Lass uns zu ihren Besuchern werden.
Wir bitten für alle, die hungern müssen, weil sie keine Nahrung finden, 
weil sie kein Geld haben, um welche zu kaufen.
Lass uns zu Menschen werden, die mit ihnen teilen.
Wir beten gemeinsam:

Vaterunser

Segen

Der Herr segne und behüte ich.
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. Amen.

Lied:  Weißt du, wie viel Sternlein stehen    EG 511,1-3

Orgelnachspiel

Alle Kinder im Gottesdienst erhalten am Ausgang eine Postkarte mit dem Bild vom Drachenfahrer.

Erstellt: 17.2.2008
Zuletzt aktualisiert: 31.3.2011 16:45 Uhr
Redakteur: Anders Grüning

Kommentare (Beta-Test)

Keine Kommentare
Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
*
*


*
Bei neuen Kommentaren benachrichtigen.