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Gottesdienst - Tauferinnerungsgottesdienst 2007

Abstellen der mitgebrachten Taufkerzen auf dem Taufbecken

Begrüßung:
Wir Kinder des Kindergottesdienstes begrüßen Sie und Euch alle herzlich zum Tauferinnerungsgottesdienst. Wir erinnern uns daran, dass wir getauft sind. Wir denken in diesem Gottesdienst darüber nach, was das für uns bedeutet.
„Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen - und wir sind es auch!“, sagt der Apostel Johannes.
So feiern wir den Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Ankündigungen Pfr. W. Fleißner

Lied: Danke für diesen guten Morgen EG 334,1-6

Psalm 91 im Wechsel mit Kanon: Lobet und preiset ihr Völker  EG 337

1 Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,
2 der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.
3 Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der verderblichen Pest.
4 Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild,

Kanon: Lobet und preiset ihr Völker 

9 Denn der HERR ist deine Zuversicht, der Höchste ist deine Zuflucht.
10 Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage wird sich deinem Hause nahen.
11  Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen,
12 dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.

Kanon: Lobet und preiset ihr Völker 

Aktion: Schüssel mit Handtuch zum Händewaschen
Wir haben uns überlegt, dass unser Gottesdienst mit einer kleinen Aktion beginnen soll. Wir können dazu sitzen bleiben.. Unsere Aktion startet gleichzeitig an 4 Stellen.

Die Mitarbeitenden halten eine Schüssel mit Wasser in der Hand. Über die
Schulter haben sie ein Handtuch gelegt. Sie knien vor einem Teilnehmer/in in der Bank nieder und halten ihr! ihm die Schüssel hin. •Sie bitten die Hände
einzutauchen. Dann reichen sie das Handtuch zum Abtrocknen der Hände. Der
Vorgang wird bei jeder/jedem wiederholt.

Erklärende Zusammenfassung zur Aktion
Was wir gerade erlebt haben, war sicher ein wenig ungewohnt. Dass da einer vor mir hinkniet, das ist schon ungewöhnlich. Er macht sich klein, um mir zu helfen. Das ist schon erstaunlich. Das berührt mich. Spürt diesem Gefühl einmal in euch nach. Wahrscheinlich werdet ihr im Laufe des Gottesdienstes noch einmal an dieses Gefühl erinnert.

Lied: Kommt herbei, singt dem Herrn  EG 577,1-3

Erzählung von der Fußwaschung (mit der Kett. Methode)
Jesus lädt seine Jünger zum Mahl. (Große Decke ausbreiten, Kerze darauf stellen)
Der Tisch ist gedeckt. (Brot und Wein hinstellen)
Jeder ist eingeladen. Einen Korb mit Kreisdeckchen (Deckchen herumgeben).

Anweisung: Jeder nimmt sich ein Deckchen. Auch du bist zu Gast. 
Anweisung: Jeder legt sein Deckchen an die Tischdecke.

Jeder bringt mit an den Tisch, was ihn traurig macht und belastet.

Anweisung: Jeder nimmt sich einen Stein aus dem einen Korb und legt ihn auf sein Deckchen

Jeder bringt mit, was ihn stärkt und was ihm Freude macht.

Anweisung: Jeder nimmt sich gleich aus dem anderen Korb etwas, was für Frohes und Schönes steht. Er legt es auf sein Deckchen.

Jesus sagt: Ihr seid hier mit mir zusammen.
Ihr habt alles mitgebracht, was euch belastet.
Ich will eure Lasten leichter machen.
Ihr habt alles mitgebracht, was euch stärkt und froh macht.
Kommt her zu mir, so wie ihr seid.
Vor allem kommt, wenn ihr mühselig und beladen seid.
Ich will euch erquicken.
Plötzlich geht Jesus geht weg. Kerze wird vom Tisch genommen.

Was soll denn das? Was soll denn das?
(Frage geht an den Nachbarn wie bei „Stille Post“)

Jesus kommt wieder.
Er hat eine Schale und einen Krug. 
(Wasser in Schale gießen und auf  den Tisch stellen.)
Und dann fangt er an:  Er wäscht dem ersten Jünger, (Kerze zum ersten Deckchen stellen) die Füße.
Der ist peinlich berührt. (Dann Kerze zum nächsten Deckchen stellen.)

Der weiß gar nicht, wo er hinschauen soll
Kerze zum nächsten Deckchen stellen
Und dann kommt er zu Petrus.    Kerze zum nächsten Deckchen
Petrus wehrt sich:  Nein Herr! Du willst    Sklavendienste tun? Ich sollte Dir die Füße waschen!

Jesus sagt:  Wenn Du es nicht geschehen lässt, gehörst Du nicht zu mir. Du keinen Teil an mir!
Petrus ruft: Dann wasch mich ganz! Ich will ganz zu dir gehören! Wasch auch den Kopf und die Hände.
Jesus sagt:  Die Füße genügen.

Petrus lässt es geschehen.

Und dann geht Jesus zum Nächsten und Nächsten und Nächsten. Allen wäscht er die Füße. Jedem Einzelnen, jeder Einzelnen. Die Kerze wird jeweils zum Nächsten und immer weiter getragen: Erst um die Deckchen dann um den Außenkreis.

Danach Kerze wieder in die Mitte stellen.

Jesus fragt: Wisst, ihr, was ich getan habe?
Ich bin gerade für euch da gewesen, so wie ihr hier bei mir seid:
Mit allem, was euch beschwert und erfreut.
Ich bin gerade für euch da gewesen,
so wie ihr füreinander da sein könnt.
Ich bin für euch da gewesen, wie Gott immer für euch da ist.
Das ist ein Grund zur Freude.

Lied: „Halleluja“  EG 182, 1-3  anstelle dieses Liedes singt der Kindergottesdienst in Guldental

Ansprache

„Wisst ihr, was ich gerade getan habe?“ So fragt Jesus. „Ich bin gerade so für euch da gewesen, wie Gott für euch da gewesen ist!“
Den Freunden zeigt Jesus das mit einem Beispiel. Er wäscht ihnen die Füße. Er tut Sklavendienst. Die Freunde haben dies Zeichen verstanden.
Dreimal, - so sagte er ihnen - sollt ihr Wasser nehmen und es über den Kopf eines Menschen laufen lassen. Dabei sollt ihr sagen: Ich taufe dich im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Das bedeutet: Wer getauft ist, gehört zu Gott. Du und alle, die ihr getauft seid, gehört zu Gott. Gott ist für dich da. Gott ist für euch alle da.
„Aber!“ — so könnte man fragen -: „So ein bisschen Wasser — reicht das denn aus?“
„Ja!“ heißt die Antwort — „Das genügt! Denn es kommt nicht auf die Menge des Wassers an, sondern auf das, was es bedeutet: Und es bedeutet: Gott ist für dich da. Und so wie Gott für dich da ist, so könnt ihr auch füreinander da sein.“
Die Jünger haben den Anfang gemacht. Sie haben getauft. Und so geschieht es bis heute in der Kirche. Wir taufen Menschen, damit sie zu Gott gehören. Heute erinnern wir uns an unsere Taufe. Heute erinnern wir uns an das Zeichen mit dem Gott sagt: „Ich bin immer für dich da!“

Lied: Weißt du wie viel Sternlein stehen  EG 511,1-3

Tauferinnerung

Zur Tauferinnerung wird jedes Tauferinnerungskind mit seinen: Eltern und Paten einzeln an das Taufbecken gebeten. Ein Kreuz, das mit Wasser aus dem Taufbecken in die Handfläche des Kindes gemalt wird und von einem Segenswort (Wiederholung des Taufspruches) begleitet wird, erinnert an die Taufe. Anschließend wird die Taufkerze an der Osterkerze angezündet. Wer keine Taufkerze hat, bekommt nun eine.

Fürbitten 

Gott, du unser Helfer,
 sei bei allen, die traurig sind und bei allen, die sich freuen.
Gott, du unser Helfer,
sei bei allen, die Angst haben und bei allen, die mutig sind.
Gott, du unser Helfer,
 sei bei allen, die Sorgen haben
 und bei allen, die auf Neues hoffen.
Gott, du unser Helfer,
 sei bei den Kindern und Eltern, den Paten und Großeltern,
 bei allen, die uns auf unseren Wegen begleiten
Wir beten gemeinsam: Vaterunser 

Segen

Gott sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen
Gott sei neben dir, um dich in die Arme zu schließen, um dich zu schützen gegen Gefahren.
Gott sei hinter dir, um dich aufzufangen, wenn du fällst.
Gott sei in dir, um dich zu trösten, wenn du traurig bist.
Gott sei um dich herum, um dich zu verteidigen, wenn andere über dich herfallen.
Gott sei über dir, um dich zu segnen.
So segne dich Gott, heute, morgen und allezeit.

Lied:  Komm, Herr, segne uns         EG 170,1-4 

Orgelnachspiel

Erstellt: 4.3.2007
Zuletzt aktualisiert: 31.3.2011 17:12 Uhr
Redakteur: Anders Grüning

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