Predigt und Liturgie - Von der Krippe zum Kreuz
Von der Krippe zum Kreuz von Beate Heinen
Eine österliche Bildbetrachtung
Liebe Gemeinde!
Beate Heinen, geb. 1944 in Essen, Studium in Köln, Luzern, Engelberg/Schweiz. Malerei, Grafik, plastisches Gestalten, Fotografie und Kunstglaserei. Gruppen- und Einzelausstellungen in Bonn, Hamburg, München, Freiburg, Heidelberg, Maria Laach und Madrid. Öffentliche Aufträge, größere Wandgestaltungen in Kirchen, Schulen, Krankenhäusern und Altersheimen in Deutschland und in der Schweiz. Seit 1971 grafische Mitarbeiterin des Kunstverlages Maria Laach. Sie lebt als freischaffende Künstlerin in Wassenach am Laacher See.
Ist das eine Osterkarte werden Sie fragen? Hat da unser Pfarrer nicht Weihnachten und Ostern verwechselt? Ob ich mich geirrt habe, können Sie am Ende der Betrachtung dieses Bildes selbst entscheiden.
Ich bitte Sie sich das Bild einfach mal anzuschauen. Was sehen Sie? (Kurze Pause!!)
Zunächst fällt der Blick auf die Höhle, die Geburtsstätte Jesu.
Doch beim zweiten Blick erkennen Sie vielleicht, dass hier ein Weg beginnt, der zum Kreuz führt. Daher ist es auch eine Karte für Karfreitag. Und letztlich eine Osterkarte.
Denn vom Ostermorgen fällt nun der Blick zurück auf sein Leben und erschließt uns den Sinn seines Lebens, Leidens und Sterbens:
„Musste nicht Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?“
In diesem Bild ist also die Krippe und das Kreuz, Geburt und Tod, Anfang und Ende
seines menschlichen Lebens in eins zusammengefasst.
1. Im Vordergrund die Höhle, die provisorische Behausung, in der das Menschenpaar, Josef und Maria, staunend und anbetend den neuen Erdenbürger betrachtet. Die Dunkelheit der Höhle ist wie der Mutterschoß der Erde, aus der alles Leben kommt und in die es zurückgebettet wird. Diesen Kreislauf deutet auch die Krippe an, die sowohl Futtertrog der Tiere als auch schon Sarkophag ist. Das Kind, das da neugeboren in Tücher gewickelt liegt, reicht seine Hand der Mutter in der gleichen Schöpfungsgeste, in der Michelangelo Gott-Vater den Adam erschaffen ließ. Damit ist angedeutet, dass dieses Kind zugleich der Schöpfer selber ist. Jesus aber ist auch Adam, der Mensch, der aus Lehm gebildete, meditierend in das Geheimnis des Lebens versunken.
2. Wir folgen einem gewundenen Pfad. Er zieht sich durch eine frühlingshafte Landschaft mit blühenden Bäumen und Blumen übersäten Wiesen. Aber plötzlich verändert sich die Landschaft fasst übergangslos. Kahle Bäume ragen in den Himmel. Sie stehen auf leeren Feldern, der Boden und die Kuppen der fernen Hügel sind weiß, wohl schneebedeckt? Winter erstickt die Leichtigkeit des Frühlings. Ein kalter Hauch weht durch das Bild. Die Farbe des Himmels am Ende entspricht der Farbe des mütterlichen Gewandes.
Und dann am Ende des Weges: drei Kreuze. Der Bogen schließt sich. Das Kind in der steinernen Krippe endet am Kreuz. Weihnachten und Karfreitag gehören zusammen. Die Geburt findet ihre Erfüllung im Tod. Beides zusammen aber garantieren uns das Leben, machen uns Mut, unserem oft verschlungenen Pfad zu folgen.
3. Noch etwas fällt mir auf, man kann es fast übersehen: Irgendwo in der Mitte gehen drei Gestalten, ins Gespräch vertieft. Die mittlere Gestalt ist deutlich von den anderen Gestalten zu unterscheiden: Sie strahlt ein eigenartiges Leuchten aus. Die beiden anderen sind ihr zugewandt. Die Erzählung des heutigen Evangeliums fällt mir ein, die unter der Überschrift 'Die Emmausjünger' steht.
So, wie die Menschen Jesus auf seinem Lebensweg begleiten, so begleitet er jeden von uns auf seiner Wanderschaft durch diese Welt. Wie die Emmaus - Jünger, die symbolhaft in diesem Bild (Mitte auf dem Weg) erscheinen, sind wir voller Fragen. Wir sind voller Unverständnis, sehen nur den jeweiligen Wegabschnitt und meinen oft, die Richtung stimme nicht. Aber Jesus, der verborgen mit uns geht, sagt auch uns:
"Musste das nicht alles geschehen, muss der Mensch nicht leiden, um aufzuerstehen in die österliche Herrlichkeit?"
Ja, tief in uns erklärt uns einer die Zusammenhänge unseres Lebens, die uns oft als Ungereimtheit erscheinen. Die kleine Geschichte „Spuren im Sand“ kennen Sie vielleicht:
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben. Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn. Als das letzte Bild an meinen Augen vorüber gezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, dass an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens. Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, dass in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist. Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"
Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
Wie die Emmaus – Jünger das Gespräch brauchen, um ihre Situation zu verstehen, zu verarbeiten, so brauchen auch wir immer wieder Menschen, die uns zum Christus werden, die uns die Augen öffnen, Zusammenhänge verstehen lassen und uns so trösten in der Gewissheit:
„Fürchte dich nicht, glaube nur!“
(Mk 5,36)
4. Die Emmaus – Jünger bitten den ihnen Unbekannten:
„Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt.“
Sie spüren, dass sie verstanden, angenommen und getröstet sind. Sie spüren, dass solch ein Gespräch Balsam für ihre verwundete Seele ist. Sie wollen darum sich erkenntlich zeigen, in dem sie den Fremden einladen. Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben.
Beim Brotbrechen erkennen sie in dem Unbekannten Christus, ihren Meister, und verwundert fragten sich:
„ Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?“
Und wenn wir ihn in unser Haus aufnehmen, werden auch wir erkennen: Es ist Christus, der für uns Mensch wurde, gelitten hat und gestorben ist - um immer bei uns zu sein auf unserem Weg.
Das ist die Osterbotschaft für uns: Jesus begleitet eine jede und einen jeden. Er ist und bleibt uns nahe, näher als wir ahnen.
5. Die Emmaus - Jünger
„standen auf zu derselben Stunde, kehrten zurück nach Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren; die sprachen: Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und Simon erschienen. Und sie erzählten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt wurde, als er das Brot brach.“
Beim Frauenhilfetreffen im März führte Pfarrer i.R. Klaus Dieter Härtel ein sehr eindrucksvolles Ein - Personen -Theaterstück auf:
Martin Luther King - Ein schwarzer Protestant
Das Wort Protestant kommt aus dem Lateinischen. Es bedeutet: für etwas einstehen.
Martin Luther King stand für die Gleichberechtigung der Schwarzen, für die Menschlichkeit und für die Gewaltlosigkeit.
Seine biblische, prophetische Redeweise hat bis heute nicht an Überzeugungskraft und Aktualität verloren.
"Ich habe einen Traum, dass eines Tages unten in Alabama mit den brutalen Rassisten, mit einem Gouverneur, von dessen Lippen Worte der Einsprüche und Annullierungen tropfen, dass eines Tages wirklich in Alabama kleine schwarze Jungen und Mädchen mit kleinen weißen Jungen und weißen Mädchen als Schwestern und Brüder Hände halten können."
(Aus der Rede vor dem Capitol in Washington 1963)
Immer wieder hat er im Hören auf die Schrift Kraft gefunden gegen alle Repressalien und Widerstände glaubenszuversichtlich aufzustehen und andere zu ermutigen den Weg der Gewaltlosigkeit weiterzugehen.
"Dunkelheit kann Dunkelheit nicht vertreiben; nur Licht kann das. Hass kann Hass nicht vertreiben; nur Liebe kann das."
(aus seiner Rede in Memphis am 3.4.1968)
Einen Tag später wurde er erschossen. Er wurde nur 39 Jahre alt.
"Dieser Mann war Gottes voll"
, so schloss Pfarrer Härtel seine Aufführung.
"Dieser schlichte Satz ist die überzeugendste Antwort nach dem 'Geheimnis' dieses schwarzen Pfarrers; alle Ehrungen und Titel wie Friedensnobelpreisträger, "Mann des Jahres" in den USA, Vorkämpfer für Frieden und Menschenwürde, Apostel der Gewaltlosigkeit usw. müssen vor der Tatsache zurückstehen, dass er ein Jünger Jesu war."
(entnommen aus dem Buch von Klaus Dieter Härtel Martin Luther King
"Ich habe einen Traum", erschienen im Brunnen-Verlag Gießen, Basel (1988), 2. überarb. Auflage, S.120)
In und aus solchen Geist österlich zu leben, dazu sind auch wir von Jesus Christus eingeladen und dürfen darauf vertrauen, dass er bei uns ist. Amen.
Liturgie
Orgelvorspiel
Wochenspruch
Jesus Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. (Offenbarung 1,18)
Abkündigungen
Chor und Gemeinde: Christ ist erstanden
Liturgischer Gruß
Wir feiern diesen Ostergottesdienst als Fest des Lebens.
Gott führt uns aus der Ruhe in die Bewegung,
Jesus führt uns aus der Enge in die Weite,
Gottes Geist führt uns aus der Ohnmacht in die Freiheit.
So feiern wir diesen Ostergottesdienst im Namen des Vaters….
Der Herr sei mit euch
Gem: und mit deinem Geist
Nach Psalm 16
Bewahre mich Gott. Ich vertraue dir.
Ich spreche es aus: Du bist für mich Gott, nichts und niemand sonst.
Vieles wird heute an die erste Stelle gesetzt, was auch mir Freude macht.
Aber die andere Götter wählen, vergrößern nur ihre Sorgen.
Ich will nicht mehr mitmachen, opfere diesen Göttern nichts mehr,
spreche ihre Namen nicht mehr aus.
Gott, du gibst mir, was ich brauche. Du hältst mein Leben in deinen Händen.
Ich lobe dich, Gott, denn du rätst mir, und nachts mahnt mein eigenes Herz.
Immer habe ich dich vor Augen. Mit dir an meiner Seite wirft mich nichts um.
Darum bin ich dankbar und fröhlich und fühle mich sicher.
Denn du überlässt mich nicht dem Tod. Du gibst mich nicht auf im Grab.
Du zeigst mir den Weg zum Leben. Vor dir sprudelt die Freude über.
Bei dir sprengt das Glück alle Grenzen. Du zeigst uns den Weg zum Leben.
Kommt, lasst uns ihn anbeten!
Gem: Ehr sei dem Vater
Eingangsgebet
1. Längst leben wir nach Ostern, Gott, und doch werden wir die Eierschalen nicht los
und trauen uns nicht heraus aus unseren Nestern.
So oft sind wir klein, ängstlich und vorsichtig in unserem Glauben, unserem Lieben, unserem Hoffen.
2. So selten wachsen uns Flügel, geht uns das Herz auf,
fließt uns der Mund über von dem, was wir erfahren haben:
Christus ist auferstanden. Der Tod hat nicht das letzte Wort!
1. So fest hat uns die Angst im Griff – vor dem Tod und dem Leben,
vor dem Leid und dem Elend hier und überall.
2. So sehr brauchen wir einander und brauchen wir dich,
damit wir uns aus unseren Nestern heraustrauen,
damit der Hoffnung Flügel wachsen,
damit ein Lied erklingt von neuem Leben.
1. Wir bitten dich: Komm zu uns und hilf uns
neu zu werden und neu zu sein! Herr, guter Gott, erbarme dich!
Gem: Herre, Gott, erbarme dich
Zuspruch
Jesus Christus spricht: In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.
(Johannes 16,33)
Gem: Ehre sei Gott in der Höhe
Lobvers: Allein Gott in der Höh sei Ehr EG 179,1
Kollektengebet
1. Lasst uns beten:
Glaub – würdig? Wie soll ich in diesen Tagen gefahrvoller Zeit
österliches Licht empfangen – o Gott?
Wie kann ich in diesen Tagen neue Lebendigkeit
aus dem Morgen der Auferstehung annehmen – o Gott?
.Wie will ich in diesen Tagen deine Lebenskraft im auferstandenen Christus
erspüren – o Gott?
2. So will ich versuchen, Gott, die Osterbotschaft zu empfangen
wie ein Samenkorn als Grund zu bleibender Hoffnung
für das Leben und über den Tod.
1. So will ich versuchen, Gott, der Osterbotschaft Raum zu geben
in tiefer Lebendigkeit, die du uns mit dem auferstandenen Christus verheißt.
2. So will ich versuchen, Gott, den Zeuginnen und Zeugen der Osterbotschaft
Glauben zu schenken, dass Jesus Christus uns in Zeit und Ewigkeit
zur Fülle des Lebens mit dir verbindet.
1. Dir allein gebührt Lob und Ehre, der du mit der Auferstehung deines Sohnes Hoffnung schenkst, denn du lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit
Gem: Amen.
Chor: Freude über Freude: Das Grab ist leer
Schriftlesung (vom Lesepult aus)
Apostelgeschichte 10,34a+36-43
34 Petrus aber tat seinen Mund auf und sprach:
36 Er hat das Wort dem Volk Israel gesandt und Frieden verkündigt durch Jesus Christus, welcher ist Herr über alle.
37 Ihr wisst, was in ganz Judäa geschehen ist, angefangen von Galiläa nach der Taufe, die Johannes predigte,
38 wie Gott Jesus von Nazareth gesalbt hat mit heiligem Geist und Kraft; der ist umhergezogen und hat Gutes getan und alle gesund gemacht, die in der Gewalt des Teufels waren, denn Gott war mit ihm.
39 Und wir sind Zeugen für alles, was er getan hat im jüdischen Land und in Jerusalem. Den haben sie an das Holz gehängt und getötet.
40 Den hat Gott auferweckt am dritten Tag und hat ihn erscheinen lassen,
41 nicht dem ganzen Volk, sondern uns, den von Gott vorher erwählten Zeugen, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er auferstanden war von den Toten.
42 Und er hat uns geboten, dem Volk zu predigen und zu bezeugen, dass er von Gott bestimmt ist zum Richter der Lebenden und der Toten.
43 Von diesem bezeugen alle Propheten, dass durch seinen Namen alle, die an ihn glauben, Vergebung der Sünden empfangen sollen.
Halleluja. Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein. Halleluja.
Gem: Halleluja
Gemeinde steht auf – Eine/r kommt nach vorne zum Lesepult zur Evangeliumslesung
Evangeliumsankündigung: Das Evangelium steht bei ....
Gem: Ehr sei dir, o Herre
Lesung des Evangeliums. Lukas 24,13-35
Gem: Lob sei dir, o Christe
Lied: Gelobt sei Gott im höchsten Thron EG 103,1-6
Predigt
Lied: Nun saget Dank und lobt den Herrn EG 294,1-3
Glaubensbekenntnis
Chor: Christus ist vom Tod erstanden
Fürbittengebet
1. Jesus Christus,
du bist die Auferstehung und das Leben.
Dich loben wir, dir danken wir:
Licht mitten in der Dunkelheit,
Stimme in sprachlosem Schweigen,
Wärme in tödlicher Kälte,
Bewegung in lähmender Starre,
Heil in verletzendem Streit.
Dich bitten wir um das Leben,
das dem Tod widerspricht.
2. So bitten wir,
dass die Botschaft der Engel auch uns erreicht
und wir den Weg finden,
den du uns vorausgegangen bist,
dass wir nicht stehen bleiben bei der Klage über das Dunkel,
sondern selbst das hereinbrechende Osterlicht widerspiegeln,
dass wir als Menschen leben,
die noch einmal eine Chance bekommen haben,
die noch einmal neu anfangen können.
3. Wir bitten für alle Menschen, die denen beistehen,
deren Leben vom Tod bedroht ist,
für alle, die Kranke pflegen und Sterbende begleiten,
für alle, die den Kreislauf der Gewalt durchbrechen,
für alle, die mithelfen, Feindbilder abzubauen
und sich bemühen, auch in Feindin und Feind Gottes Geschöpf zu entdecken.
Gemeinsam beten wir weiter:
Vaterunser
Segen
1. Gott,
segne uns mit deiner Kraft
die aus dürrem Holz immer wieder neues Grün sprießen lässt,
segne uns mit deiner Kraft, dass wir immer neu hoffen,
dass aus trockenen Samen und Zwiebeln Blüten austreiben werden,
segne uns mit deiner Kraft, die Steine von Gräbern rollt
und eine ansteckende Freude ausbrechen lässt!
2. So segne und behüte euch der allmächtige und barmherzige Gott,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Chor und Gem: Wir wollen alle fröhlich sein
Chor singt die Strophen, Gemeinde den Refrain
Orgelnachspiel (Gemeinde bleibt dabei sitzen)
Kyrie
Gott des Lebens,
wir kommen an diesem Morgen zu dir,
weil wir Hoffnung brauchen.
In einer Welt,
in der Krieg, Hunger und Gewalt Leben zerstört,
spüren wir dem Leben nach,
das dem Tod entgangen ist.
Lass uns an diesem Morgen finden,
wonach wir suchen.
Kyrie Eleison ...
Kollektengebet
Am dritten Tag,
so hören wir,
war das Grab leer.
Niemand hatte eine Erklärung.
Keiner hatte die Auferstehung deines Sohnes beobachtet.
Und trotzdem haben es die ersten Zeugen
nicht für sich behalten,
sondern anderen davon erzählt.
So bitten wir dich:
Lass uns die Botschaft vom Leben,
das du uns schenken willst,
nicht unter unser Unverständnis begraben,
sondern daraus Kraft schöpfen,
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