Predigt "Treffpunktgottesdienst - Rund um den Kirchturm"
Treffpunktgottesdienst am Gemeindefest 08.Juli 2007
Rund um den Kirchturm
1. Ansingen der Lieder
2. Posaunenchorvorspiel
3. Begrüßung: Grenzenlos glauben
Grenzenlos glauben, Begeisterung teilen, gemeinsam feiern, So lautet das Thema unseres Gottesdienstes im Kirchgarten heute Morgen.
Unser Dank gilt allen, die mitwirken: dem Posaunenchor unter Leitung von Frau Chr. Weyh, den Kindern der beiden Kindergottesdienste und den vielen Helferinnen und Helfern, die alles aufgebaut haben.
Unser Dank gilt den Familien, die sich bereit erklärt haben, ihre Kinder heute taufen zu lassen.
Grenzenlos glauben, denn unser Gott ist der Schöpfer aller Welten und aller Menschen.
Begeisterung teilen, denn unser Gott schenkt unvergängliche Freude durch sein Evangelium.
Gemeinsam feiern, denn unser Gott wirkt als Heiliger Geist in und durch und mit uns so wie gestern, so auch heute und gewiss an jedem neuen Tag.
4. Lied: EG 673,1
5. Psalm 105 im Wechsel von Männern und Frauen
Dankt dem HERRN! Macht seinen Namen überall bekannt;
verkündet allen Völkern, was er getan hat!
Singt und spielt zu seiner Ehre,
ruft euch seine Wunder ins Gedächtnis!
Seid stolz auf ihn, den heiligen Gott!
Seid voller Freude über ihn,
ihr, die ihr nach ihm fragt!
Geht zum HERRN, denn er ist mächtig;
sucht seine Nähe zu aller Zeit!
Erinnert euch an seine machtvollen Taten,
an seine Wunder und Gerichtsurteile,
Er ist unser Gott, er, der HERR,
seine Herrschaft umschließt die ganze Welt.
Niemals vergisst er seinen Bund mit uns,
sein Versprechen gilt tausend Generationen.
Preist den HERRN – Halleluja!
6. Lied: EG 673,2
7. Lobpreis
Gepriesen seist Du, Herr,
Gott des Alls,
für diese Erde,
die Du uns allen gegeben hast.
Gepriesen seist Du
Für die Kraft und den Verstand,
die uns erlauben,
die Erde miteinander zu teilen,
sie zu bearbeiten und zu verwandeln
in einen riesigen Garten,
in dem wir alle glücklich leben.
Gepriesen seist Du, Herr,
unser Gott,
für die Fruchtbarkeit dieser Erde,
deren Reiche Fülle Tag für Tag,
so vielen Familien das Leben erhält
und alle gleicherweise
zu ernähren vermag.
Gepriesen seist du
Für die Erde, die die Fundamente
Unserer Häuser trägt,
und für den Raum,
den wir miteinander teilen können,
damit jeder sich ein Hause baue
und ein geschütztes Heim
sein eigen nenne.
Gepriesen seist Du,
unser Gott,
dass Du uns gelehrt hast,
dieses Brot, diesen Wein
und diese Erde
miteinander zu teilen.
Das alles haben wir
Deiner Großmut zu verdanken.
Und jetzt bringen wir sie Dir dar,
damit sie für uns Brot des Lebens,
Trank der Freude
Und Erde des Heils seien.
Gepriesen seist Du, Herr, in Ewigkeit.
8. Lied: EG 673,3
9. Einleitung: Begeisterung teilen
„lebendig und kräftig und schärfer“ so lautete das Motto des Kirchentages in Köln.
Es ist schon ein unvergessliches Erlebnis, gemeinsam mit anderen zu singen und zu beten, aufeinander zu hören, mit einander zu reden, ja auch zu streiten. Ja, Gottes Wort macht lebendig.
Es ist wirklich eine tolle Stimmung, wenn mehr als einhunderttausend Menschen fröhlich und heiter ihren Glauben in unserer Zeit bezeugen. Ja, Gottes Wort macht unsere Sprache kräftig.
Und es ist fürwahr ein beeindruckendes Erlebnis, wenn Gottes Wort schärfer als ein Skalpell unsere Probleme offen darlegt und unsere fünf Sinne neu schärft.
So bin ich begeistert zurückgekehrt und lade Sie und Euch ein, meine Begeisterung darüber zu teilen, dass Gottes Wort lebendig und kräftig und schärfer ist.
Von einer anderen Art Begeisterung erzählt einmal Jesus, nämlich von der Begeisterung, etwas wieder gefunden zu haben.
Das verlorene Geldstück (Lukas 15,8-9)
»Oder stellt euch vor, eine Frau hat zehn Silberstücke und verliert eins davon. Zündet sie da nicht eine Lampe an, fegt das ganze Haus und sucht in allen Ecken, bis sie das Geldstück gefunden hat?
Und wenn sie es gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt zu ihnen: 'Freut euch mit mir, ich habe mein verlorenes Silberstück wieder gefunden!'
Was mich begeistert! Was mir Freude macht!
Dazu wollen wir Sie und Euch nun einladen. Auf den Tischen liegen Wimpel und Stifte.
Schreiben Sie, schreibt ihr auf, was Euch begeistert, was Ihnen Freude macht. Wenn alle am Tisch fertig sind, dann werden wir weitere Anweisungen geben.
10. Kanon: EG 611
11. Aktion: Wimpel beschriften oder bemalen: Was mich begeistert! Was mir Freude macht! Worüber ich mich freue!
12. Kanon: EG 645
13. Aktion: Wimpel aufhängen am Gartenzaun des Spielplatzes
Wir bitten Sie/Euch nun die Wimpelleinen an den Gartenzaun zu hängen und mit den anderen Leinen zu verknüpfen, so entsteht ein buntes fröhliches Fahnenmeer.
Wir hoffen, dass unsere Begeisterung, unsere Freude auch Zaungäste anlockt, zum Lesen, zum Schmunzeln, zum Nachdenken verleitet.
Wir wünschen uns, dass unsere Erfahrungen andere zur Freude, ja Begeisterung zum Glauben anstecken.
Kindergottesdienste singen
14. Einleitung: Gemeinsam feiern
Herzlich willkommen seid Ihr, die Ihr heute getauft werden sollt: Neve, Luciene und Lucie.
Ihr gebt nicht nur Euren Eltern und Paten, Großeltern und Geschwister Gelegenheit gemeinsam zu feiern. Ihr seid auch für uns als Kirchengemeinde Grund zur Freude und zum Feiern.
Denn mit Eurer Taufe wird wieder neu das Evangelium bezeugt:
• Grenzenlos glauben. Jesus sagt: „Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes.“
• Begeisterung teilen. Jesus sagt: „Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“
Gemeinsam feiern. Denn Jesus sagt: „Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.“
15. Lied zur Taufe: Vergiss es nie …
16. Lesung zur Taufe: Matthäus 28,18-20
Jesus trat auf sie zu und sagte: »Gott hat mir unbeschränkte Vollmacht im Himmel und auf der Erde gegeben.
Darum geht nun zu allen Völkern der Welt und macht die Menschen zu meinen Jüngern und Jüngerinnen!
Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
macht zu Jüngern und Jüngerinnen und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe.
Und das sollt ihr wissen: Ich bin immer bei euch, jeden Tag, bis zum Ende der Welt.«
17. Gebet zur Taufe
Ein Glück, das es dich gibt
Deine Mutter, die dir das Leben schenkte voller Liebe und Glück.
Dein Vater, den deine Geburt erfüllte und glücklich machte –
Das Wunder, das er erlebte.
Die Großeltern, die deine Geburt sehnlichst erwarteten
und dein Kommen mit Freude und Fürsorge begrüßten.
Dein Zuhause, das dich behütet und beschützt,
verwoben mit dem Segen Gottes und den vielen Händen,
die dich hegen und pflegen, streicheln und herzen.
Möge dieses Glück nicht unter die Räder geraten, wachsen und reifen,
die Höhen und Tiefen überspannen.
Ein Glück, dass es dich gibt.
Gott sei Dank durch Jesus Christus. Amen.
Lied der Nachbarschaftskinder
18. Wünsche für die Täuflinge von Eltern / Geschwistern
18.a Lied: er hält die ganze Welt in seiner Hand
19. Glaubensbekenntnis mit der Gemeinde gesprochen
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.
20. Tauffragen
Frage an Eltern und Paten/Patinnen
• Ich frage Euch, wollt Ihr, dass Euer Kind NN auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft werde, dann antwortet: Ja
• Ich frage Euch, seid Ihr bereit, Euer Kind NN im christlichen Glauben zu unterweisen, den wir eben gemeinsam bekannt habt, so antwortet: Ja, mit Gottes Hilfe
• Ich frage Euch, seid Ihr bereit, Euer Kind NN durch Euer Verhalten die christliche Liebe näher zu bringen, so antwortet: Ja, mit Gottes Hilfe.
Frage an die Gemeinde
• Seid Ihr bereit, dieses Kind/er NN aufzunehmen, es zu begleiten auf seinem Weg ins Leben und im Gebet für es/sie einzustehen, dann antwortet. JA
21. Taufhandlung
NN ich taufe dich hinein
in die Gemeinschaft mit Gott (Wasser),
in die Liebe Jesu Christi (Wasser),
in die Macht Heiligen Geistes (Wasser).
Taufspruch für N: Denn Weisheit wird in dein Herz eingehen, und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein, Besonnenheit wird dich bewahren und Einsicht dich behüten. Sprüche 2,10
Taufspruch für L: Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch! 1. Johannes 3,1
Taufspruch für L: Aber der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen. 2. Thessalonicher 3,3
Taufsegen
Gott segne dich/euch:
der Vater,
der dich/euch ins Leben gerufen hat und dich/euch mit seinem Schutz umgibt,
der Sohn,
der sich für dich/euch hingegeben hat und dir nahe ist in seinem Wort,
und der heilige Geist,
der in dir wirkt, damit du wirst und bleibst, wozu du berufen bist: ein Kind Gottes. Amen.
22. Lied: EG 436 währenddessen Präsentation der Täuflinge in der Gemeinde
23. Schlussgebet
Wir bitten die Worte laut mitzusprechen: Höre uns, wir rufen dich
1. Gott am Anfang des Lebens.
Mit dem Atem der Schöpfung hast du uns Hoffnung eingehaucht.
Dafür danken wir dir.
Wenn wir im Alltag unseres Lebens müde und verzagt werden,
dann belebe deine Hoffnung in uns wieder neu, dass wir grenzenlos glauben können:
Du bist uns nahe. Darum bitten wir gemeinsam:
Höre uns, wir rufen dich
2. Gott in der Mitte des Lebens.
Immer wieder finden sich Frauen und Männer,
die sich in Kirche, Gesellschaft, Wirtschaft auf vielfältige Weise mühen,
das Zusammenleben von Menschen gerecht zu gestalten,
für Frieden und Ausgleich zu sorgen hier am Ort, in unserem Land, in der Welt.
Dafür danken wir dir.
Wenn wir in unserem Tagesgeschäft zerrieben werden,
dann sende deinen heiligen Geist, der in uns neue Begeisterung entfacht
und lass uns sie in der Freude auf die Fülle des Lebens mit anderen teilen.
Darum bitten wir gemeinsam:
Höre uns, wir rufen dich
3. Gott am Ende des Lebens
Wenn unsere Kräfte aufgebraucht sind und aller Einsatz nicht ausreicht,
dann birgst du uns in deinen Armen und bereitest uns dein großes Fest.
Dafür danken wir dir.
Wenn wir in unserem Alltag von Terminen gejagt, vom Stress gezeichnet sind,
dann schenke du uns Zeit zur Ruhe und Entspannung, Zeit miteinander zu feiern
Darum bitten wir gemeinsam:
Höre uns, wir rufen dich
Und alles, was wir auf dem Herzen haben, legen wir in die Worte, die du uns geschenkt hast:
24. Vaterunser
25. Segen
Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen.
Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schließen und dich zu schützen.
Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen.
Der Herr sei unter dir, um dich aufzufangen, wenn du fällst,
und dich aus der Schlinge zu ziehen.
Der Herr sei in dir, um dich zu trösten, wenn du traurig bist.
Der Herr sei um dich herum, um dich zu verteidigen, wenn andere über dich herfallen.
Der Herr sei über dir, um dich zu segnen.
So segne dich der gütige Gott.
26. Einladung zum Gemeindefest
Wir laden Sie herzlich zu unserem Gemeindefest „Rund um den Kirchturm“ ein. Viele Helferinnen und Helfer haben es vorbereitet und freuen sich, Sie und Euch bewirten zu dürfen. Ein buntes Programm wird Sie und Euch im Laufe des Tages erfreuen. Und gewiss tut es gut, auch miteinander ins Gespräch zu kommen. Also nochmals: herzlich willkommen! Und nun lasst uns einstimmen in das Lied: Unser Leben sei ein Fest.
27. Lied: EG 571
28. Posaunenchornachspiel