Gottesdienst - Verabredung mit dem lieben Gott
Ablauf
1. Vorspiel - Thorsten
2. Begrüßung und Abkündigungen-Wolfgang
3. Lied: Morgenlicht leuchtet-EG 455,1-3
4. Psalm - Regina und Bärbel K
5. Eingangsgebet - Bärbel SF und Ingo
6. Chor - Thorsten
7. Einführung - Ingo
8. CD - auschnitt „Sach mal nix“- Ingo
9. Dialog 1 - Ingo und Wolfgang
10. Szene 1: Gott begegnen im einfachen Menschen-Bärbel SF und Regina
11. Bibeltext
12. Dialog 2 -I ngo und Wolfgang
13. Szene 2 Gott erkennen im kleinen Glück-Bärbel SF, Bärbel K, Regina und Nico 14. Bibeltext Matthäus 6,26-30 - Frau Quitsch
15. Dialog 3 - Ingo und Wolfgang
16. Szene 3: Gott erkennen in den kleinen Dingen - Bärbel K
17. CD von Hufeisen
18. Lied: Wo Menschen sich vergessen-siehe Liedblatt
19. Taufe -I ngo
20. Chor - Thorsten
21. Fürbittengebet - Regina, Bärbel K, Bärbel SF und Wolfgang
22. Vaterunser
23. Segen - Wolfgang
24. Chor - Thorsten
25. Einladung zum Buffet/Abschiedsworte - Regina und Wolfgang
26. Nachspiel - Thorsten
Psalm 121
Ich such Gott auf den Bergen - wird er mir dort entgegenkommen? Woher kommt mir Hilfe?Meine Hilfe kommt von ihm, der nicht nur auf den Bergen wohnt, mein Gott hat alle Himmel und Welten geschaffen, und wenn ich ihn bitte, so ist er anwesend und hilft.
Ich suche Gott in der Natur - wird er mir dort begegnen? Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von ihm, der sich nicht nur um dem Himmel sorgt, mein Gott sieht auch meine Schritte hier auf Erden, und wenn ich falle, so richtet er mich nicht. Er richtet mich wieder auf. Ich suche Gott im Himmel und auf der Erden- wo werde ich ihn finden? Wer kann mir meinen Weg zeigen?
Meine Hilfe kommt von ihm, der nicht schläft oder müde wird. Mein Gott behütet mich Tag und Nacht, und wenn ich zum Leben keine Kraft mehr habe, spricht er mir neuen Mut zu. Meine Hilfe kommt von Gott, Den ich bitte, der mich tröstet, der mein Leben behütet heute und in aller Zukunft. Text aus H.D. Hüsch/ U. Seidel :Ich stehe unter Gottes Schutz Psalmen für All tage
Gebet
- Unser Gott, du bist die Quelle unseres Lebens und trägst uns durch die Zeit. Wir finden vieles,woran unser Herz hängt, vieles, was unsere Hände umklammern.
- Doch wenn du uns ganz nahe kommst, dann merken wir erst, wie bedeutungslos vieles ist, was wir für so wichtig hielten, wie zerbrechlich doch ist, was wir für stark hielten, dann merken wir erst, was wirklich Bestand hat.
- Darum bitten wir: Komm in unsere Mitte, löse uns von allem, was nicht gut für uns ist.
- Komm mit deinem Geist, damit unser Herz ruhig wird und unsere Seele froh.
Das bitten wir im Namen Jesu Christi. Amen.
Fürbittengebet
- Gütiger und gnädiger Gott; du hast uns alle Möglichkeiten gegeben, unser Leben zu gestalten, mit Freiheit und Verantwortung und Fähigkeiten hast du uns begabt, damit wir deine Erde bebauen, gestalten und bewahren und dabei nicht kaputt machen. Hüte uns vor dem Versagen und schütze uns.
Wir bitten dich: Erhöre uns - Wir bitten dich für die Kinder. die Leben ins Leben bringen, für Guiliana, die wir getauft haben und für alle Kinder: dass ein guter Mensch aus ihnen wird, dass sie gesund bleiben und werden, dass ihre Zukunft nicht verdüstert wird.
Wir bitten dich: Erhöre uns - Wir bitten dich für alle die unter Gewalt leiden, für alle, auf denen die Erinnerungen an die Tage des Terrors wie ein schwerer Schatten liegt.
Wir bitten dich: Erhöre uns - Wir bitten dich für die Menschen, die sich den Fragen des Lebens stellen,
die nach Antworten suchen und nach Ausdrucksformen, für Künstler, Wissenschaftler und Politiker, die rufen und warnen und deren Stimmen im Getümmel verhallen.
Wir bitten dich: Erhöre uns - Wir bitten dich für alle Kranken und Verzweifelten, dass sie aus deiner Hand Trost und Geborgenheit erfahren, die sie aufrichten.
Wir bitten dich: Erhöre uns.
Lasst uns gemeinsam beten:
Vaterunser
Dialog 1
Gott tritt von hinten an den Tisch heran, Hüsch kommt durch den Raum
Hüsch: Schön dich mal wieder zu treffen. Was macht das Fahrrad fahren.
Gott: Danke der Nachfrage. Es wird immer besser. Ich falle nur noch ganz selten hin.
Hüsch: Das ist gut zu hören. Sag mal, aber so richtig glücklich siehst du trotzdem nicht aus.
Gott: Ach ich grüble schon den ganzen Morgen über die Menschen nach.
Manche Menschen scheinen immer unzufrieden. Egal was ich mache, ich mache es immer verkehrt.
Hüsch: Das geht nicht nur dir so. Auch wir einfachen Menschen, können an den einen oder anderen Zeitgenossen verzweifeln.
Gott: Ja aber bei mir ist es manchmal so, dass sie mich gerade noch im Gebet um etwas gebeten haben, und wenn ich dann genau das tue, um was sie mich bitten, dann ist es doch verkehrt. Ich denke da an eine Situation in einer Kirche.
(beide blicken auf die Szene 1)
Szene 1: Gott begegnen in den einfachen Menschen
Betende sitzt in sich gekehrt (in der ersten Reihe oder auf der Bühne)
Person: (im betenden Ton)
Lieber Gott, ich weiß wir haben lange nicht mehr miteinander geredet.
Nun aber bin ich wirklich in Schwierigkeiten. Irgendwie ist mir alles über den Kopf gewachsen. Habe keinen mehr an den ich mich wenden kann.
Mit meiner Frau ist es schon lange schwierig. Meine Freunde halten immer mehr Abstand zu mir. Nun bist du meine letzte Hoffnung. Höre mein Gebet und antworte mir.
Gott: (nähert sich vorsichtig)
Entschuldigung...
Person: (Schaut ihn prüfend an)
Tut mir leid, ich habe leider kein Kleingeld für Sie.
Gott: (schüttelt den Kopf)
Nein, Nein. Sie verstehen mich falsch. Ich möchte gar kein Kleingeld von
Ihnen. Ich wüsste ja nicht mal, was ich damit anfangen sollte.
Person: Was wollen sie dann von mir, ich kenne sie doch gar nicht.
Gott: Doch wir kennen uns schon lange. Gut, in deiner Jugend hast du mehr mit
mir geredet. Aber dann kam der Beruf, deine Frau, die Kinder und die
Karriere, da hast du mich ein wenig aus den Augen verloren.
Person: (langsam ein wenig sauer)
Entschuldigung ich kenne sie wirklich nicht, ich sehe Sie heute zum ersten
Mal. Und ich kann mich auch nicht daran erinnern, schon einmal mit Ihnen
gesprochen zu haben.
Gott: Na nun versuchen sie aber mich ein wenig auf den Arm zu nehmen.
Gerade eben haben sie doch noch mit mir gesprochen. Ja gebetet das ich
Ihnen antworte. Nun bin ich hier, lass uns reden über das, was dir das Leben
schwer macht.
Person: (entrüstet) So! Sie haben mich also belauscht. Das ist ja eine Unverschämtheit. Da sitzt man hier in der Kirche und versucht zu beten und dann wird man auf eine so unverschämte Art, angemacht.
Gott: (enttäuscht) Manchen kann man es wohl nie recht machen.
Bibeltext:
9 Und Elia kam dort in eine Höhle und blieb dort über Nacht. Und siehe, das Wort des HERRN kam zu ihm: Was machst du hier, Elia?
10 Er sprach: Ich habe geeifert für den HERRN, den Gott Zebaoth; denn Israel hat deinen Bund verlassen und deine Altäre zerbrochen und deine Propheten mit dem Schwert getötet, und ich bin allein übrig geblieben, und sie trachten danach, dass sie mir mein Leben nehmen.
11 Der Herr sprach: Geh heraus und tritt hin auf den Berg vor den HERRN! Und siehe, der HERR wird vorübergehen. Und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, kam vor dem HERRN her; der HERR aber war nicht im Winde. Nach dem Wind aber kam ein Erdbeben; aber der HERR war nicht im Erdbeben.
12 Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der HERR war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam ein stilles, sanftes Sausen.
13 Als das Elia hörte, verhüllte er sein Antlitz mit seinem Mantel und ging hinaus und trat in den Eingang der Höhle. Und siehe, da kam eine Stimme zu ihm und sprach: Was hast du hier zu tun, Elia?
Dialog 2
Hüsch: Ich glaube ich weiß, was du meinst. Immer das große wollen und das kleine nicht sehen.
Gott: Ja viele Menschen warten immer auf die großen Ereignisse und verschließen ihre Augen vor den kleinen Dingen.
Hüsch: Sie verpassen die Chancen in ihrem Leben, weil sie auf die große Chance warten.
Gott: Genau so ist es. Sie verpassen das kleine Glück ihres Lebens, weil sie auf das Große warten.
Hüsch: Wo du gerade kleines Glück sagst. Da fällt mir eine Begebenheit ein, die ich letztens an der Bushaltestelle beobachten konnte. Drei Frauen stiegen aus dem Bus aus und unterhielten sich auf dem Weg nach Hause.
Szene 2: Gott erkennen im kleinen Glück
3 Frauen tragen ihre Einkaufstaschen vom Bus nach Hause.
Frau 1: Wisst ihr meine Tochter ist jetzt Professorin für Physik in Aachen.
Ein toller Job. Genau das, was sie schon immer machen wollte.(ein wenig nachdenklich) Naja viel Zeit für ihre Mutter hat sie nicht mehr. Aber sie muss sich halt in alles erst einmal einarbeiten. Und dann neben der Uni noch die ganzen Konferenzen und Seminare heute in Mainz, morgen London und vielleicht geht sie bald für ein Semester nach Amerika. Schaut da vorne ist sie ja.
(winkt einem imaginären Auto nach) Tja immer in Eile, aber ich bin mächtig stolz auf sie.
Frau 2: Mein Sohn kandiert diesmal für den Landtag. Da ist er so kurz vor der Wahl auch nur unterwegs. Überall die Wahlkampfveranstaltungen, Plakate kleben und Händel schütteln. Aber nur wer sich streckt kommt auch nach oben und die Menschen wollen gewonnen werden. Wenn er dann erstmal im Landtag sitzt, dann ist das sicher erst der Anfang für eine grandiose Politiker-Karriere.
Für mich, ja für mich hat er zur Zeit leider nicht viel Zeit, aber ich sehe ihn ja zur Zeit von allen Plakaten lächeln. Schaut mal da hängt wieder ein von ihm.
Frau 3: (nachdenklicher) Mein Sohn mmh.....der kommt da vorne.
Sohn: Hallo Mama, da bist du ja. Deine Taschen sind sicher schwer, komm ich
nehme sie dir ab.
Bibeltext Mt 6,26-30 Vögel und Lilien
26 Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die
Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?
27 Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch
darum sorgt?
28 Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie
sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.
29 Ich sage euch, dass auch Salomo in aller
seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen.
30 Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht
viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen?
Dialog 3:
Gott: Schon komisch die Menschen, da habe ich sie selbst gemacht, aber ganz verstehen werde ich sie trotzdem nie.
Hüsch: Manche laufen wie mit Scheuklappen durch ihr Leben, hasten von einem Termin zum andern und erwarten innerlich, dass etwas ganz großes geschehen soll. Doch für die kleinen Wunder im Leben haben sie keine Augen mehr.
Gott: Dabei haben es die Menschen doch immer einfacher. Eine Maschine wascht ihre Wäsche; eine andere ihr Geschirr. Wenn man miteinander reden will, greift man zum Telefon.
Hüsch: Vieles ist aber auch komplizierter geworden. Man kann ja so viele Dinge gleichzeitig tun. Telefonieren und gleichzeitig am Computer arbeiten, oder fernsehen und dabei sich die Fußnägel lackieren.
Gott: Und ich muss mir auch immer mehr einfallen lassen, damit die Menschen mich zwischen Fernseher und Computer überhaupt noch bemerken. Dabei könnte es auch für mich heute so einfach sein. Ich denke da an einen gestressten Mann (beide blicken auf den Schreibtisch)
Szene 3: Gott erkennen in den kleinen Dingen.
Person: (betend) Liebe Gott ich habe zurzeit soviel Stress. Dringend bräuchte ich Zeit für mich. Ein wenig Zeit um einmal zur Ruhe zu kommen.
Nur ein paar Stunden. Darum bitte ich dich. Macht total geschäftigen Eindruck
Schaltet die Musik an. Blättert in verschiedenen Ordnern. Macht sich dabei Notizen. Erstes Handy klingelt.
Hallo?...
Gut das du anrufst..... Bei mir, ja alles klar.... Nee du störst überhaupt nicht...
Ich wollte mit dir noch mal über unser Projekt reden... Ja, es ist sicher besser, wenn ich die Präsentation mache... zweites Handy klingelt Warte mal ich habe einen Anruf auf der anderen Leitung... Hallo?.... Ach grüß dich... Nein ich habe unsere Verabredung nicht vergessen... Aber ich habe auf der anderen Leitung auch noch ein Gespräch... nimmt das erste Handy wieder
Du ich muss dann jetzt Schluss machen, wir hören uns dann....
XXXXXXXXXXXStrom-AusfallXXXXXXXXXXXXXXXX
Oh nein das kann ich jetzt gar nicht gebrauchen.
Geht (möglichst unbemerkt)von der Bühne ab.
Kommentare (Beta-Test)